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Sport

1. Bundesliga im Liveticker

Kroos trifft für Bayern zum 3:0 gegen Köln - Jetzt live!

In der ersten Bundesliga spielt der FC Bayern München gegen den 1. FC Köln um die Herbstmeisterschaft. Hier geht es zum Liveticker.

Franck Ribery muss nach einem Platzverweis vom Platz
Foto: dapd/DAPD

München/Hamburg.

FC Bayern München – 1. FC Köln 2:0

Herzlich willkommen zum Liveticker auf abendblatt.de

90. Minute: Schiedsrichter Winkmann pfeift das Spiel ab. Der FC Bayern ist Herbstmeister.

88. Minute: TOOOOOR! Bayern will doch noch: Toni Kroos erhöht mit seinem ersten Saisontor auf 3:0 nach einem schönen Zuspiel von Alaba.

83. Minute: Nachdem Robben, Müller und Gomez nun ausgewechselt sind, darf Alaba einen Strafraum aus 25 Metern schießen. Der Ball fliegt über die Mauer, über Rensing und über das Tor in das Toraus.

80. Minute: Das Spiel verflacht immer weiter. Köln hat zwar die "Fünfer-Kette" hinten aufgelöst aber, kann dennoch keine Gefahr entwickeln.

78. Minute: Bayern wechselt erneut. Mario Gomez wird nach seinem 16. Bundesliga-Treffer ausgewechselt. Für ihn kommt Olic.

76. Minute: Auch der Tabellenführer wechselt: Gustavo kommt für Robben.

73. Minute: Der FC Bayern will nicht mehr und Köln kann nicht mehr.

68. Minute: Lukas Podolski verlässt das Feld für ihn kommt Sebastian Freis. Clemens geht ebenfalls bei den Kölnern. Für ihn kommt Roshi.

65. Minute: Jajalo sieht die Gelbe Karte nach einem taktischen Foul gegen Tymoschtschuk an der Mittellinie. Unterdessen zeogt Lukas Podolski an, dass er wohl nicht weiterspielen kann. Podolski hatte sich zuvor in einem Zweikampf offensichtlich mit Tymoschtschuk leicht verletzt.

63. Minute: TOOOOOOOOR! Alaba spielt den Joker und erzielt das 2:0 nach einer Ecke von Badstuber, die quer durch den gesammten Strafraum fliegt und auf den überraschten Alaba trifft, der den Ball nur noch einschieben braucht.

55. Minute: Nach knapp einer Stunde bekommen die Gäste ihre erste Ecke. Jajalo trifft den Ball nicht richtig mit dem Kopf, doch das Leder kommt auf das Tor, Neuer kann aber sicher parieren.

52. Minute: Der FC Bayern München wechselt: Alaba kommt für Müller.

49. Minute: TOOOOOOOR! Mit seiner 14. Ballberührung schiebt Mario Gomez den Ball über die Torlinie der Kölner. Zuvor verspielt Geromel den Ball an der MIttellinie. Das Leder gelangt zu Müller, der sich an der rechten Strafraumgrenze durchsetzt und den Ball nach links in den Strafraum auf Gomez spielt. Die Kölner reklamieren zu unrecht auf Abseits, die Bayern freuen sich, das Abwehr-Bollwerk erfolgreich geknackt zu haben.

48. Minute: Thomas Müller bekommt den Ball auf Höhe des Elfmeterpunktes halbhoch zugespielt, doch bekommt den Ball nicht kontrolliert auf das Tor.

46. Minute: Der FC Bayern München beginnt die zweite Halbzeit mit dem Anstoß

Halbzeit! Der FC Bayern München ist genervt, der FC Köln ist clever. Der Tabellenführer muss noch viel arbeiten, wenn es hier zu einem Tor kommen soll. Die Spieler aus Köln verstehen es, den Ball vom Tor entfernt zu halten.

45. Minute: Bayern wirkt frustriert, dass Köln mit bis zu acht Spielern hinten drin steht. Robben versucht es aus der Distanz, doch der Ball fliegt weit über das Tor. Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

41. Minute: 6:0! So lautet hier das Eckenverhältnis, doch die Bayern konnten bisher noch keine Gefahr nach dieser Standartsituation entwickeln. Gomez ist mit acht Ballkontakten bisher der Akteur mit den wenigsten Ballkontakten auf dem Rasen.

38. Minute: Die Kölner sehen nun ihre Chance und trauen sich etwas mehr zu. Doch bisher konnten sie noch nicht gefährlich werden.

33. Minute: Ribery lässt sich im Strafraum fallen. Sereno beschwert sich. Daraufhin pringt Ribery wild auf und es kommt zum Gerangel. Schiedsrichter Winkmann entscheidet sich für eine Gelbe Karte für beide Spieler. Doch die Situation ist noch nicht zu Ende: Ribery greift Sereno an die Gurgel und sieht dafür innerhalb von einer Minute die zweite Gelbe Karte und fliegt vom Platz

30. Minute: Kurios: Nicht Rensing war in Gefahr sondern der Ball. Van Buyten schießt so hart und der Ball wird so scharf von der Kölner Mauer abgewehrt, dass die Außenhaut des Balls aufreißt und die Blase hervorkommt.

29. Minute: Ribery wird zentral vor dem Kölner Tor zu Boden gebracht. Jetzt wird es gefährlich für Rensing.

27. Minute: Die Kölner versuchen es mit Kontern, doch diese verlaufen bisher in der Abwehr.

22. Minute: Der Ball könnte nun erstmals auf das Tor des FC Bayern München fliegen. Van Buyten hat rund 30 Meter vor dem eigenen Tor Lukas Podolski gefoult. Doch van Buyten macht seinen Fehler wieder gut und kann den hereingebrachten Ball mit dem Kopf abwehren.

18. Minute: Jemal gewinnt das Leder mit einem starken Einsatz gegen Rafinha. Als er den Ball im Liegen weg schießen will, kommt Robben heran gerauscht und tritt dem Linksverteidiger böse aber wohl versehentlich auf den Knöchel.

14. Minute: Bereits nach einer Viertelstunde muss Solbakken also verletzungsbedingt wechselt. Makino kommt für den Slowenen Mišo Brečko.

13. Minute: Erste richtig gute Gelegenheit für die Bayern: Ribéry flankt von links in den Strafraum. Gómez setzt sich gegen Sereno durch und köpft den Ball in das lange Eck. Rensing kann nur hinterher sehen, wie das Leder knapp am rechten Pfosten vorbei streicht.

12. Minute: Brečko muss auf dem Spielfeld behandelt werden.

10. Minute: Ribery zieht aus rund 25 Metern einfach mal flach ab. Der Ball dreht sich gefährlich in Richtung Toreck, doch Rensing ist zur Stelle und kann zur Ecke klären. Diese stellt jedoch keine Gefahr für Köln dar.

8. Minute: Ribery kommt über rechts und flankt in die Mitte, wo Rensing aufpasst und die Gefahr entschärft.

6. Minute: Köln steht zeitweise mit fünf Abwehrspielern hinten drin. Der FC Bayern wird sich bemühen müssen dieses Abwehr-Bollwerk zu durchbrechen.

3. Minute: Beide Mannschaften tasten sich ab. Die Kölner spielen deutlich defensiv und überstehen so die ersten Angriffe der Bayern unbeschadet. Ein hoher Freistoß der Bayern von der linken Seite können die Geißböcke aus dem Strafraum köpfen.

1. Minute: Anpfiff! Die Kölner spielen in blauen Trikots, die Bayern gewohnt in rot.

Vor dem Spiel: Gut eine Woche vor Weihnachten steht für den FC Bayern noch einmal ein ereignisreicher Freitag auf dem Programm. Nachdem heute Mittag mit dem FC Basel der Achtelfinalgegner in der Champions League in Nyon ausgelost wurde, will sich der Rekordmeister mit einem Sieg im letzten Bundesliga-Heimspiel (ab 20:30 Uhr hier im Liveticker) des Jahres gegen den 1. FC Köln als Herbstmeister in die Winterpause verabschieden.

Ob Franck Ribery nach seinen Beschwerden am rechten Gesäßmuskel gegen Köln auflaufen kann, ist noch ungewiss. Nachdem der Franzose am Mittwoch nur ein leichtes Lauf- und Krafttraining ohne Ball absolviert hatte, trainierte der 28-Jährige gestern wieder mit der Mannschaft. Eine weitere schlechte Nachricht erreichte den Franzosen am Freitag. Der Flügelflitzer des FC Bayern München muss seinem früheren Agenten Bruno Heiderscheid drei Millionen Euro an nicht entrichteten Provisionen nachzahlen. Der 28-jährige Franzose müsse insgesamt eine Summe von 2,665 Millionen Euro plus Zinsen zahlen, entschied am Freitag nach Angaben der Staatsanwaltschaft die 17. Zivilkammer des Bezirksgerichts in Luxemburg in erster Instanz. In dem Verfahren ging es um Provisionen aus dem Jahr 2005, als Ribéry von Galatasaray Istanbul zu Olympique Marseille wechselte. Ribéry kann gegen das Urteil Berufung einlegen.

"Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, das gerecht und verständlich ist, wenn man die Arbeit, die ich zweieinhalb Jahre lang für Franck Ribéry geleistet habe, berücksichtigt“, sagte Heiderscheid. Die Zusammenarbeit habe Ribérys Vertrag mit Marseille und sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft erst möglich gemacht, fügte er hinzu. Und Ribéry droht offenbar noch mehr Ärger. Nach "Bild“-Informationen fordert Heiderscheid vor einem Gericht in Marseille die Nachzahlung einer Provision in Höhe von 3,5 Millionen Euro für den Wechsel Ribérys von Marseille zum FC Bayern 2007.

Ribery hatte seinen Vertrag mit Heiderscheid vor dem Wechsel nach München im Mai 2007 vorzeitig gekündigt. Er wird inzwischen von dem früheren Marseille-Manager Jean-Pierre Bernès beraten. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne hatte Heiderscheid 2008 zur Rückzahlung einer Summe von 600.000 Euro an Ribéry und auch den Spieler für die einseitige Auflösung des Vertrages zu einer Entschädigungszahlung von 259.400 Euro an seinen Ex-Agenten verurteilt.

Unterdessen wird klar, dass der Motor des FC Bayern nicht mehr in diesem Jahr zurückkommen wird. Man kann zwar nicht unbedingt sagen, dass Weihnachten in diesem Jahr dadurch bei Bayern München ausfällt, aber zumindest liegt ein Geschenk weniger auf dem ansonsten immer noch üppig bestückten Gabentisch des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Bis neun Tage vor Heiligabend hatten sie an der Säbener Straße auf das Comeback von Mittelfeldchef Bastian Schweinsteiger gehofft. Dann aber war klar: Der Spitzenreiter musste auch zum Hinrundenabschluss gegen den 1. FC Köln auf sein Hirn verzichten. Auch im Pokalspiel beim VfL Bochum am Dienstag steht Schweinsteiger nicht zur Verfügung.

Zu groß sei das Risiko nach Schweinsteigers vor sechs Wochen erlittenem Schlüsselbeinbruch, teilte Trainer Jupp Heynckes mit: „Ich hätte ihn gerne dabei gehabt. Bastian ist ziemlich enttäuscht.“ Verständlich, allerdings hat die für den 27-Jährigen sicher bittere Verletzung eines überdeutlich klargemacht: So wie nach seinem Schlüsselbeinbruch dürfte „Schweini“ selten zuvor gehuldigt worden sein.

"Ich stellte ihn schon zu Saisonbeginn in eine Liga mit Xavi und Iniesta. Das hat sich bestätigt. Er ist der Kopf der Mannschaft, die Seele unseres Spiels“, sagte Heynckes jüngst im kicker. "Leader“, "Taktgeber“, "Playmaker“, "Kopf“, "Hirn“, "Seele“ - die Begriffe variieren, die Botschaft bleibt dieselbe. "Eins zu eins kann man einen Bastian Schweinsteiger nicht ersetzen“, sagte Mitspieler Thomas Müller treffend.

Vergessen ist inzwischen, dass Schweinsteiger noch im Frühjahr als "Chefchen“ verspottet worden war. So komisch es klingen mag, aber geschadet hat der Ausfall Schweinsteigers Ansehen sicher nicht. Von "Bewunderung“ sprach Heynckes, und selbst der Kaiser war auf einmal nur noch voll des Lobes. "Dass er ein wertvoller Spieler ist, wussten wir. Aber dass er so fehlt, das hat selbst mich überrascht“, sagte Franz Beckenbauer: "Er hat sich enorm entwickelt, ist ein echter Kapitän geworden.“

Welchen Stellenwert der 90-malige Nationalspieler inzwischen hat, verdeutlicht vielleicht am anschaulichsten eine Überschrift der Süddeutschen Zeitung. "Sprengung im Maschinenraum“, titelte das Blatt zum Ausfall des Münchener Mittelfeldregisseurs. Und seit jenem Zweikampf Schweinsteigers mit Neapels Gökhan Inler greift bei den Bayern eben nicht mehr ein Rädchen ins andere.

Schon als Schweinsteiger gegen Neapel ausgewechselt werden musste, kam nach "einer der besten ersten Halbzeiten, die ich beim FC Bayern miterlebt habe“ (Kapitän Philipp Lahm) ein Bruch ins Spiel der Münchener. Ein "kleiner Schock“ sei der Ausfall gewesen, bekannte Lahm. Der aber zeigte große Wirkung. Reichte es ohne Schweinsteiger gegen Aufsteiger Ausburg noch zu einem 2:1-Arbeitssieg, folgten danach die Niederlagen gegen Dortmund (0:1) und in Mainz (2:3) - und der kurzzeitige Verlust der Tabellenführung.

Inzwischen läuft der Motor wieder. Aber eben nicht auf Hochtouren. Von der Dominanz und der spielerischen Leichtigkeit der ersten Saisonmonate ist nicht mehr viel zu sehen. Und das fällt, Zufall oder nicht, genau mit dem Ausfall von Schweinsteiger zusammen.

Die Rückkehr des Regisseurs ins Mannschaftstraining kann nun also erst im neuen Jahr erfolgen. Frühestens zum Rückrundenstart bei Borussia Mönchengladbach am 20. Januar könnte es für Schweinsteiger und die Bayern dann wieder heißen: Volle Kraft voraus!

Statistik:

FC Bayern München: Neuer – Rafinha, van Buyten, Badstuber, Lahm - Tymoschtschuk, T. Kroos – Robben, T. Müller, Ribery – M. Gomez

1. FC Köln: Rensing – Jemal, Geromel, McKenna, Sereno – Brecko, Clemens, Riether, Peszko – Jajalo – Podolski

Stadion: Allianz-Arena

Schiedsrichter: Winkmann (Kerken)

Tore: 1:0 Gomez (49. Minute) , 2:0 Alaba (64. Minute)

(abendblatt.de/sid/dapd/sid)

 

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