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Sport

Bundesliga

2:1 in Stuttgart! Der FC Bayern ist praktisch Herbstmeister

Der deutsche Rekordmeister siegte beim VfB dank des Doppeltorschützen Mario Gomez. Die Herbstmeisterschaft ist dem FCB kaum mehr zu nehmen.

Rafinha springt dem Münchner Doppeltorschützen Mario Gomez auf die Schultern
Foto: AFP

VfB Stuttgart - FC Bayern München 1:2

Herzlich willkommen zum Liveticker auf abendblatt.de

Vor dem Spiel: Am 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt der VfB Stuttgart den deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Nach dem 4:1-Sieg gegen Werder Bremen haben die Bayern die Tabellenführung im deutschen Oberhaus zurückerobert. Allerdings lässt Borussia Dortmund nicht locker. Und auch der FC Schalke, Gladbach und Bremen bleiben oben dran. Die Münchner sollten daher heute in der Mercedes-Benz-Arena punkten, um die Herbstmeisterschaft aus eigener Kraft zu erreichen.

Trainer Jupp Heynckes lässt nach der bedeutungslosen 0:2-Niederlage in der Champions League wieder seine A-Elf ran. Arjen Robben steht nach seinem Elfmeter-Doppelpack aus der Vorwoche in der Startformation. Thomas Müller rückt ins zentrale Mittelfeld, Toni Kroos auf die Doppelsechs an die Seite von Anatoliy Tymoshchuk. Beim VfB feiert Julian Schieber nach langer Zeit seine Rückkehr in der ersten Elf. Ob diese Maßnahme von Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia fruchtet, erfahren Sie hier im Liveticker.

Die Aufstellungen

Dortmund: Sven Ulreich - Arthur Boka, Serdar Tasci, Maza, Cristian Molinaro - William Kvist, Christian Gentner - Martin Harnik, Tamas Hajnal, Timo Gebhart - Julian Schieber

FCK: Manuel Neuer - Rafinha, Daniel van Buyten, Holger Badstuber, Philipp Lahm - Toni Kroos, Anatoliy Tymoshchuk - Arjen Robben, Thomas Müller, Franck Ribéry - Mario Gomez

Schiedsrichter: Manuel Gräfe

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VfB Stuttgart - FC Bayern München


Hoffen auf die Abwehrkräfte: Keine Entwarnung bei Bayerns Patienten


Das bayerische Lazarett traf sich am Freitag auf dem Trainingsplatz. Die Grippepatienten Arjen Robben und Toni Kroos absolvierten brav ihre Pflichteinheit, Daniel van Buyten (Magen-Darm-Infekt) und Mario Gomez (Bronchien) waren trotz ihres freien Tages gekommen. „Ich hoffe, dass sie zur Verfügung stehen. Ich wünsche es mir“, sagte Trainer Jupp Heynckes über seine Sorgenkinder, gab aber noch keine Entwarnung für das Spiel beim VfB Stuttgart.

„Die gibt es erst, wenn die Spieler auf dem Platz stehen“, sagte der 66-Jährige. Mindestens das Abschlusstraining am Samstag müsse abgewartet werden, die endgültige Entscheidung fällt aber wohl erst am Sonntagmorgen. Zumindest bei Arjen Robben, der wie Toni Kroos die Reise nach Manchester unter Woche gar nicht erst angetreten hatte, seien die Blutwerte deutlich verbessert. „Aber er ist noch nicht ganz hergestellt“, sagte Heynckes. Neben dem Einsatz der vier Trainingsfleißigen wackelt auch der von Thomas Müller, der seinen freien Tag am Freitag zuhause verbrachte.

Egal mit welcher Mannschaft, für Heynckes ist klar: „Wir wollen die letzten drei Spiele gewinnen.“ Gegen das Stuttgarter Team seines ehemaligen Spielers Bruno Labbadia müsse Bayern ähnlich ins Spiel gehen wie beim 4:1 gegen Werder Bremen. „Wir sind aufgefordert, auch auswärts mal wieder ein Spiel zu machen, in dem man von Anfang an merkt, da steht eine Mannschaft auf dem Platz, die das Spiel gewinnen will und wird“, forderte Heynckes. Der „gute Jahresabschluss“, den er sich wünscht, wäre mit dem erhofften Sieg im 89. Südschlager zumindest zur Hälfte erfüllt. Und ab kommender Woche könnte auch der schmerzlich vermisste Bastian Schweinsteiger wieder mitwirken.

„Außerdem ist es wichtig, an die Herbstmeisterschaft zu glauben“, sagte Heynckes. Die Verfolger Borussia Mönchengladbach (in Augsburg) und Borussia Dortmund (gegen den 1. FC Kaiserslautern) haben ein vergleichsweise leichtes Programm. „Wir schauen nur auf uns. Und wir wollen gewinnen“, sagte Heynckes. Das 0:2 der B-Elf bei Manchester City sei längst aus den Köpfen: „Das hat keine Auswirkung.“

Von der jüngsten Niederlage und den Krankheitssorgen des großen Gegners will sich in Stuttgart sowieso niemand blenden lassen. „Der Kader ist so gut besetzt, dass sie die fehlenden Spieler eins zu eins ersetzen können“, sagte Labbadia am Freitag. Dem Tabellensiebten fehlt beim ausverkauften Spiel am Sonntag allerdings Verteidiger Khalid Boulahrouz (Sehnenriss) . „Wir müssen uns etwas einfallen lassen“, sagte Labbadia. Als Alternative gilt Artur Boka.

Gegen Bayern München zu spielen, sei „immer eine reizvolle Aufgabe“, führte der 45-Jährige fort. Obwohl er schlechte Erinnerungen hat: In der Weihnachtszeit des vergangenen Jahres verlor Labbadia seine ersten beiden Spiele als Trainer der Schwaben binnen drei Tagen mit 3:5 (Liga) und 3:6 (DFB-Pokal). Natürlich gegen den Rekordmeister...

 

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