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Sport

Tennis US-Open

Beck als erster Deutscher weiter - jetzt wartet Federer

Stuttgarter Tennisprofi erreichte in New York gegen Trainingspartner Michael Berrer die zweite Runde. Beck feiert Debüt gegen Federer.

Andreas Beck steht in der zweiten Runde der US-Open.
Foto: dpa/DPA

New York. Der Stuttgarter Andreas Beck hat als erster deutscher Tennisprofi die zweite Runde der US Open in New York erreicht und fordert dort Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer heraus. Der 24-jährige Beck behielt beim 7:6 (7:3), 6:3, 6:1 gegen seinen Kumpel und Trainingspartner Michael Berrer (Stuttgart) klar die Oberhand. Der nach einer Ellbogenverletzung auf Weltranglisten-Platz 104 abgestürzte Beck hat bislang noch nie gegen den fünfmaligen US-Open-Sieger Federer aus der Schweiz gespielt. „Das ist pure Freude. Ich will das Spiel einfach genießen“, kündigte Beck an. Der an Position zwei gesetzte Federer besiegte in der Night Session im Arthur-Ashe-Stadium den Argentinier Brian Dabul 6:1, 6:4, 6:2.

Am ersten Tag des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres hatten die deutschen Starter zuvor vier Niederlagen in vier Matches kassiert. Bei den Männern scheiterten der Stuttgarter Simon Greul mit 3:6, 4:6, 2:6 am Franzosen Richard Gasquet sowie der Düsseldorfer Björn Phau mit 4:6, 5:7, 6:4, 6:7 (4:7) an Ricardo Mello (Brasilien).

Die Kielerin Angelique Kerber verlor 3:6, 1:6 gegen Gisela Dulko (Argentinien). Fed-Cup-Spielerin Kristina Barrois aus Stuttgart zog mit 4:6, 1:6 gegen Anastasia Pawlutschenkowa (Russland) den Kürzeren.

Insgesamt standen in Flushing Meadows 16 deutsche Tennisprofis im Hauptfeld. Als einziger von ihnen ist Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber (Augsburg) gesetzt.

(sid/abendblatt.de)

 

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