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Wladimir Klitschko: Samuel Peter statt Powetkin

Wladimir Klitschko wird seine Schwergewichts-Titel der Boxverbände WBO und IBF am 11. September gegen Samuel Peter verteidigen.

Am 24. September 2005 trafen Wladimir Klitschko und der Nigerianer Samuel Peter zuletzt aufeinander. Klitschko siegte, nachdem er drei Mal zu Boden ging, nach Punkten. Seine stärkste Waffe damals: Sein linker Jab.
Foto: REUTERS

Hamburg. In der Franfurter Arena kommt es am 11. September zum Showdown für Wladimir Klitschko. Er wird gegen Samuel Peter im Ring stehen und seine Titel der Boxverbände WBO und IBF verteidigen. Das bestätigte das Klitschko-Management am Freitag. Der Nigerianer springt damit als Ersatz für den russischen Pflichtherausforderer Alexander Powetkin ein, der den vorgelegten Kampfvertrag nicht unterschreiben wollte und dem deshalb von der IBF der Status als Nummer eins aberkannt wurde. Gegen Peter kommt es für den jüngeren der beiden Klitschko-Brüder zu einem Re-Match. Vor fünf Jahren standen sich beide in einem aufregenden WM-Ausscheidungsfight in Atlantic City gegenüber. Wladimir Klitschko war dabei dreimal am Boden, in der zwölften Runde aber knockte er seinerseits Peter beinahe aus und gewann am Ende nach Punkten.

"Der erste Kampf gegen Samuel Peter war einer der härtesten meiner Karriere. Peter ist ein extrem harter Puncher und hat sich in den letzten Kämpfen deutlich weiterentwickelt", sagt Klitschko: "Ich weiß, was mich am 11. September erwartet und werde vorbereitet sein." Der neue Pflichtherausforderer sagt: "Ich werde jetzt vollenden, was mir damals nicht ganz gelang. Ich werde Klitschko ausknocken, seine Gürtel in den Koffer packen."

27 seiner 34 Kämpfe gewann Peter vorzeitig, dagegen stehen drei Niederlagen. Peter war von 2006 bis 2008 WBC-Weltmeister, bevor er nach einer enttäuschenden Leistung im Oktober in Berlin von Witali Klitschko entthront wurde. Wladimir Klitschkos Rekord steht bei 54 Siegen (48 davon vorzeitig) und drei Niederlagen.

(sid/abendblatt.de)

 

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