5:4! Irre Aufholjagd der Freezers in Krefeld
Die Freezers bleiben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eine Wundertüte. Die Hamburger gewannen am Freitagabend nach einer verrückten Aufholjagd bei den Krefeld Pinguinen mit 5:4 (1:3, 2:1, 2:0)...
Krefeld. Die Freezers bleiben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eine Wundertüte. Die Hamburger gewannen am Freitagabend nach einer verrückten Aufholjagd bei den Krefeld Pinguinen mit 5:4 (1:3, 2:1, 2:0) und stoppten nach zwei Niederlagen in Folge ihren Abwärtstrend. Es waren drei ganz wichtige Punkte im Kampf um einen Pre-Play-off-Platz und die Antwort auf die Gerüchte rund um die Neubesetzung der sportlichen Leitung.
Die Mannschaft von Trainer Paul Gardner erwischte einen echten Horrorstart. Bereits nach 29 Sekunden schlug es im Kasten von Torwart Jean-Marc Pelletier ein. Zwar konnte Richard Mueller in Unterzahl ausgleichen, das änderte jedoch nichts an der Überlegenheit der Krefelder. Unnötige Strafen brachten die Hamburger bereits im ersten Drittel 1:3 ins Hintertreffen.
In der ersten Drittelpause schien Gardner die richtigen Worte gefunden zu haben. Brad Smyth traf bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause (Bandscheiben-OP) zum 2:3 - neue Hoffnung bei den Hamburgern, die nach dem Anschlusstreffer deutlich selbstbewusster und zielstrebiger agierten. Mitten in der Drangperiode der Freezers schlugen jedoch die Krefelder mit einem Konter eiskalt zurück. Richard Pavlikovsky stellte den alten Dreitore-Abstand wieder her. Als die 4112 Zuschauer schon mit den Gedanken in der zweiten Drittelpause waren, verkürzte John Tripp 2,8 Sekunden vor der Pausensirene auf 3:4 und sorgte für Spannung in der Partie, die im Schlussabschnitt ihre Höhepunkte fand.
Die Freezers drückten aufs Tempo und wurden mit dem Ausgleich durch Travis Brigley belohnt. In der Folgezeit drängten die Hamburger die Krefelder weiter in die Defensive, und der überragende Nationalstürmer Tripp sorgte in Überzahl für die erste Führung des Abends. Krefeld versuchte zum Ende hin noch einmal alles und wäre17 Sekunden vor Schluss fast noch zum Ausgleich gekommen. Schiedsrichter Steffen Klau fuhr nach einem Lattenschuss zum Videobeweis und entschied auf "kein Tor". So konnten die Freezers über einen Sieg der Moral jubeln, der das Erreichen der Pre-Play-offs so gut wie sichergestellt haben dürfte.
Tore:1:0 (0:29) Pietta (Verwey, Loyns) 1:1 (7:04) Mueller (Retzer, Barta) 4-5 , 2:1 (10:16) Stephenson (Driendl), 3:1 (14:23) Vasiljevs (Pavlikovsky, Stephens) 5-4 , 3:2 (23:27) Smyth (Barta, Tripp), 4:2 (32:41) Pavlikovsky (Blank, Stephens), 4:3 (39:57) Tripp (Pielmeier, Ostwald), 4:4 (44:47) Brigley (Pielmeier, Barta), 4:5 (52:17) Tripp (Sarno, Smyth) 5-4. Strafminuten: 16/26 +10 Karalahti + 10 Wilm. SR: van Gameren/Klau (Berlin/Sümmern). Z.: 4112.








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