Playoff-Traum muss nicht begraben werden
6:2 - Freezers führen Angstgegner Kassel vor
Die Hamburg Freezers dürfen weiter von der direkten Play-off-Teilnahme in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) träumen. Die Mannschaft von Trainer Paul Gardner besiegte am Freitagabend die Kassel Huskies mit 6:2. Die Bilder des Spiels
Foto: Witters
Hamburg. Die Hamburg Freezers dürfen weiter von der direkten Play-off-Teilnahme in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) träumen. Die Mannschaft von Trainer Paul Gardner besiegte am Freitagabend die Kassel Huskies mit 6:2 (3:0, 3:0, 0:2), feierte den ersten Saisonsieg gegen die Nordhessen und gleichzeitig den fünften Erfolg in Serie in der DEL. Der für die direkte Viertelfinal-Qualifikation nötige sechste Tabellenrang ist nur noch drei Punkte entfernt. "Wir wollten um jeden Preis die Punkte, dürfen jetzt aber nicht denken, dass wir die Größten sind", sagte Nationalstürmer Alexander Barta.
Von Beginn an dominierten die Gastgeber, die neben den langzeitverletzten Angreifern Brad Smyth, Justin Morrison, Jason Pinizzotto und Vitalij Aab kurzfristig auch auf Stürmer Travis Brigley (Rücken) verzichten mussten, die Partie und kamen bereits in der 3. Minute zum 1:0. Youngster Max Schmidle traf aus kurzer Distanz zur Führung. In der Folgezeit agierten die Gäste mutiger und zwangen Hamburgs Schlussmann Jean-Marc Pelletier zu einigen Paraden. In der 16. Minute konnten allerdings wieder die Freezers-Fans jubeln. Einen harmlosen Schuss von Clarke Wilm ließ Gäste-Keeper Adam Hauser durch die Schoner rutschen. Ein kapitaler Fehler des US-Amerikaners, der auch beim 3:0 durch Paul Manning (1. Saisontor) nicht gut aussah.
Dass doppelt bekanntlich besser hält, daran erinnerte sich Manning, als er Anfang des Mittelabschnitts sein zweites Tor erzielte. Mit dem vierten Treffer war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Nationalstürmer Barta (23. und 27.) sorgte mit seinen Treffern bereits im zweiten Drittel für Partystimmung auf den mit 8184 Zuschauern - darunter erstmals Trainer-Gattin Sherri Gardner - besetzten Rängen, und für Frust bei Gäste-Coach Stephane Richer, der entnervt Torhüter Hauser gegen dessen Ersatz Nolan McDonald tauschte.
Im Schlussdrittel verwalteten die Gastgeber den Vorsprung gegen biedere Huskies, die durch Manuel Klinge und Hugo Boisvert noch Ergebniskosmetik betrieben, und schonten die Kräfte für die Partie am Sonntag gegen die DEG Metro Stars (14.30 Uhr, Color-Line-Arena).
Tore: 1:0 (2:28) Schmidle (Barta, Mueller), 2:0 (13:27) Wilm (Fortier), 3:0 (16:06) Manning (Fortier), 4:0 (21:05) Manning (Sarno, Fortier), 5:0 (22:48) Barta (Leask, Retzer), 6:0 (26:46) Barta (Mueller, Karalahti), 6:1 (56:31) Klinge (Wood, Boisvert) 5-4, 6:2 Boisvert (Schlager, Burym). Strafm.: 12/8. SR: Jablukov (Berlin). Z.: 8184.







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