Olympische Spiele 2010 - Curling
"Stella on Ice": Deutsche Curlingteams wollen Medaille
Stella Heiß ist die jüngste Curlerin der Spiele. Mit gerade einmal 17 Jahren ist sie beeindruckt von der Atmosphäre in Vancouver.
Die 17-jährige Stella Heiß (l.) ist die jüngste Curlerin bei diesen Winterspielen.
Foto: picture-alliance/ dpa/SCANPIX_SWEDEN
Vancouver. Mit gerade einmal 17 Jahren ist Stella Heiß die jüngste Curlerin der Olympischen Spiele. Die Tochter des ehemaligen deutschen Eishockey-Nationaltorhüters Peppi Heiß kämpft von heute an mit ihren Teamkolleginnen um die erste deutsche Medaille im Curling bei Olympia. Stella Heiß war beeindruckt von der Atmosphäre in Vancouver: "Für mich geht ein Traum in Erfüllung, schon die Eröffnungsfeier war unglaublich." Curling gehört in Kanada zu den Nationalsportarten.
Peppi Heiß, 140-maliger Nationalspieler, drückt seiner Tochter vom heimischen Sofa aus die Daumen. Heiß ist froh, dass Stella sich nicht für Eishockey entschieden hat. "Dafür ist sie zu zart", meint der heutige Co-Trainer des Zweitligisten EHC München. Eishockey stand für Stella entgegen den Befürchtungen ihres Vaters nie zur Auswahl. Zunächst betrieb sie Leichtathletik und Fußball. Vor fünf Jahren kam sie dann erstmals mit Curling in Kontakt. Seitdem lässt sie das "Schach auf Eis" nicht mehr los. Der bisherige Höhepunkt ihrer jungen Karriere war der Europameistertitel 2009 in Aberdeen.
Auch die deutschen Männer haben Hoffnung auf Edelmetall. Teamcoach Oliver Axnick sieht zwar Kanada, Norwegen und Großbritannien in der Favoritenrolle, dahinter gehöre Deutschland aber "zu einem Pulk von vier Mannschaften , die um einen Halbfinal-Platz kämpfen." Wie es gehen kann, bewies das Team 2007 bei der WM, wo es Silber holte.








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