Interview
Paulo Coelho: Die Klitschkos sind außergewöhnlich
Der in Genf lebende brasilianische Bestseller-Autor Paulo Coelho (62, "Der Alchimist") sah sich in Bern alle Kämpfe an und beantwortete in einer Pause drei Fragen für das Abendblatt.
Hamburger Abendblatt:
Herr Coelho, warum eint viele Schriftsteller die Liebe zum Boxen?
Paulo Coelho:
Ich denke, dass wir uns besonders gut in den Charakter eines Boxers einfühlen können. Wir kennen es, gegen manchmal übermächtige Gegner anzutreten. Wir kämpfen mit Worten und müssen treffsicher sein wie Boxer mit Fäusten.
Abendblatt:
Sehen Sie viele Kämpfe live?
Coelho:
Wenn ich kann, sehe ich große Kämpfe im Fernsehen oder auch am Ring. Eine Schwergewichts-Weltmeisterschaft hatte ich aber noch nie erlebt.
Abendblatt:
Kennen Sie die Klitschko-Brüder persönlich?
Coelho:
Ich kenne itali besser als Wladimir, habe ihn schon mehrfach getroffen, auch in Berlin. Ich bewundere die Art und Weise, wie sie ihre Kämpfe gewinnen. Aber mir gefällt, dass beide außerhalb des Rings außergewöhnliche Menschen sind.







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