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Sport

VfB Stuttgart feuert den Trainer

Nach einem Jahr ist für Markus Babbel Feierabend

Nach acht Bundesliga-Spielen ohne Sieg hat der VfB Stuttgart Konsequenzen gezogen: Markus Babbel ist kein Trainer der Schwaben mehr.

Gefeuert: Markus Babbel war etwas mehr als ein Jahr Trainer beim VfB Stuttgart.
Foto: dpa/DPA

Stuttgart. Vergangene Saison noch der Held, jetzt "Mister Erfolglos" - Markus Babbel hat als Trainer des VfB Stuttgart ausgespielt. Einen Tag nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den VfL Bochum trennten sich die Schwaben vom 37-Jährigen. Dies berichtet "Sport Bild online". Als Nachfolge-Kandidaten gelten Franco Foda (43, zurzeit Sturm Graz), Marcel Koller (49), Christian Gross (55) und Hans Meyer (67).

Stuttgart liegt nach acht Bundesliga-Spielen ohne Sieg und nur 12 Punkten aus 15 Spielen auf Platz 16, der am Saisonende in die Relegation führen würde. Dennoch haben sie am Mittwoch mit einem Sieg gegen den rumänischen Meister Unirea Urziceni sogar noch die Möglichkeit, ins Achtelfinale der Champiuons League einzuziehen.

Babbel wurde somit vor die Tür gesetzt, bevor er überhaupt seinen DFB-Trainerschein machen konnte. Der Europameister von 2006 war 2007 noch als Spieler an der fünften deutschen Meisterschaft der Schwaben beteiligt. Nach eineinhalb Jahren als Assistenztrainer von Armin Veh übernahm er nach dessen Entlassung am 23. November 2008 selbst die Verantwortung.

Unter Babbel spielte der VfB die beste Rückrunde seiner Klubgeschichte, belegte in der Bundesliga Rang drei und erreichte nach den zwei Qualifikationsspielen gegen den FC Timisoara aus Rumänien die Champions League. In dieser Saison folgte der Absturz. Babbel ist der 319. Trainer in der Geschichte der Bundesliga, der vorzeitig seinen Posten räumen musste. Zuvor hatten in dieser Saison Marcel Koller beim VfL Bochum, Dieter Hecking bei Hannover 96 und Lucien Favre bei Hertha BSC Berlin vorzeitig gehen müssen. Noch vor Saisonbeginn war Aufstiegstrainer Jörn Andersen beim FSV Mainz durch Thomas Tuchel ersetzt worden.

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