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Sport

Endstation im Halbfinale - auf nach Bangkok

Aus der Revanche gegen Michael Llodra ist leider nichts geworden. Der Mann, gegen den ich hier beim ATP-Turnier in Metz im Einzel in der ersten Runde ausgeschieden bin, war auch am Sonnabend wieder mein Gegner. Diesmal hatten wir uns aber beide einen Partner mitgebracht, schließlich heißt der Wettbewerb ja Doppel. Llodra spielte mit seinem Landsmann Arnaud Clement, ich an der Seite meines Kumpels Rainer Schüttler. Die beiden Franzosen waren allerdings zu stark für uns. Sie haben überragend gespielt, und wir haben nicht viel getroffen, so dass das 4:6, 2:6 ein Ergebnis war, das den Spielverlauf sehr gut widerspiegelte. Aber im Halbfinale auszuscheiden, das ist keine Schmach.

Schon am Sonnabendabend habe ich mich auf den Weg nach Frankfurt am Main gemacht. Dort geht heute Abend mein Flug nach Bangkok. In Thailands Hauptstadt startet morgen das nächste Turnier. Für mich jedoch hoffentlich erst am Mittwoch, denn fünf Stunden Zeitverschiebung und ein langer Flug dazu stecken einem doch in den Knochen. Auf Bangkok freue ich mich aber. Die Stadt ist sehr interessant, völlig anders als Städte in Europa oder Nordamerika. Auch deshalb wäre der eine oder andere freie Tag schön, und da ich nicht vorhabe, schon wieder früh auszuscheiden, hoffe ich, am Wochenanfang ein bisschen Zeit zu haben. Euch wünsche ich einen schönen Start in die neue Woche. Alles Gute, Euer Mischa!

Der Hamburger Profi Mischa Zverev (22), derzeit an Position 49 der Weltrangliste geführt, berichtet exklusiv für abendblatt.de von seinen Erlebnissen im Tennisjahr 2009

 

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