Mischas Tagebuch
18 Stunden Schlaf: Erholung von New York
Die Reise nach New York kostete Kraft. Nach der Rückkehr nach Deutschland stand deshalb zuerst ein ausgedehnter Schlaf auf dem Programm.
Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber ich erwache gerade nach einem ausgedehnten Schlaf von 18 Stunden! Ich bin gestern Mittag aus New York kommend nach Hamburg zurückgekehrt. Im Flugzeug konnte ich nicht schlafen, und als ich mittags dann zuhause war, wollte ich mich nicht hinlegen, damit ich nicht völlig aus dem Rhythmus komme. Heute morgen bin ich zwar kurz wach und auf Toilette gewesen, habe mich dann aber gleich wieder hingelegt und weitergeschlafen, und als ich dann die Augen das nächste Mal aufschlug, war es kurz nach 15 Uhr. Jetzt hoffe ich nur, dass ich heute Abend ausreichend müde bin, um wieder schlafen zu können.
Mit dem angefangenen Tag werde ich nicht mehr viel tun können. Ich habe sturmfreie Bude, meine Eltern sind mit meinem Bruder Sascha (12) zu einem Turnier nach Luxemburg gereist. Ich weiß noch nicht, ob ich nachher noch kurz laufen gehe oder heute gar nichts mache. Die nächsten Tage versuche ich ein paar Dinge zu erledigen, die zuletzt liegen geblieben sind. Immerhin war ich einen ganzen Monat in den USA. Ich will noch ein paar Freunde treffen, ein bisschen Post beantworten, und dann werde ich wohl zum Ende der Woche nach Monaco fliegen. Dort kann ich auf Hartplatz trainieren, und da das nächste Turnier in Metz in der Halle auf Hartplatz gespielt wird, muss ich mich auch darauf ordentlich vorbereiten.
Wann ich Hamburg wieder verlasse, weiß ich noch nicht genau. Zunächst werde ich aber versuchen, wieder in die europäische Zeit hineinzufinden. Viele Grüße aus Hamburg, Euer Mischa
Der Hamburger Profi Mischa Zverev (22), derzeit an Position 53 der Weltrangliste geführt, berichtet exklusiv für abendblatt.de von seinen Erlebnissen im Tennisjahr 2009







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