Leichtathletik WM in Berlin
Doppelsieg für Kenia über 5000 Meter
Weitere Medaillen wurden im Weitsprung der Männer und im 5000 Meter Lauf der Frauen vergeben. Deutsche Athleten spielten keine Rolle.
Foto: dpa/DPA
Berlin. Kenias Langstreckenläuferinnen haben den großen Rivalen Äthiopien auch im 5000-m-Finale der Leichtathletik-WM in Berlin düpiert. In einem spannenden Spurt holte sich Vivian Cheruiyot in 14:57,97 Minuten Gold vor ihrer Landsfrau Sylvia Jebiwott Kibet in 14:58,33. Nur Dritte wurde Titelverteidigerin Meseret Defar aus Äthiopien in 14:58,41 Minuten. Schon über 10.000 m hatte Linet Chepkwemoi Masai aus Kenia den Äthiopierinnen das sicher geglaubte Gold weggeschnappt. Das 5000-m-Rennen fand ohne deutsche Beteiligung statt.
Dwight Phillips hat bei der 12. Leichtathletik-WM in Berlin seine dritte Goldmedaille im Weitsprung nach 2003 und 2005 gewonnen. Der US-Amerikaner sprang im zweiten Versuch 8,54 m und nutzte damit die Gunst der Stunde. Denn nach drei Versuchen war Olympiasieger und Titelverteidiger Irving Saladino aus Panama im Finale ausgeschieden. Silber holte sich mit 8,47 m Hallen-Weltmeister Godfrey Khotso Mokoena aus Südafrika vor dem Australier Mitchell Watt, der auf 8,37 m kam.
Beide deutschen Weitspringer waren in der Qualifikation gescheitert. Der vom Verletzungspech geplagte Hallen-Europarekordler Sebastian Bayer aus Bremen kam nicht über 7, 98 m hinaus, Nils Winter aus Leverkusen erzielte 7,69 m.








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