Weltverband hegt Argwohn
Ex-Trainer: 800-m-Weltmeisterin ist ein Zwitter
800-m-Weltmeisterin Caster Semenya soll nachweislich ein Zwitter mit der Chromosomen-Kombination XY - ein Hermaphrodit - sein.
Die südafrikanische 800-Meter-Weltklasseläuferin Caster Semenya muss sich auf Veranlassung des Leichtathletik- Weltverbandes IAAF einem Geschlechts-Test unterziehen.
Foto: AFP
Die Schweizer Zeitung Blick berichtet unter Berufung auf einen ehemaligen Trainer, der lange in Südafrika tätig war, dass 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya nachweislich ein Zwitter mit der Chromosomen-Kombination XY - ein sogenannter Hermaphrodit - sein soll. „Südafrika hat die Tests bereits im März gemacht. Das Ergebnis ist klar. Semenya hätte bei der WM in Berlin nicht bei den Frauen starten dürfen. Doch ihre Funktionäre haben voll auf die Karte Risiko gesetzt.“
Der ungenannte Informant behauptet, Südafrikas deutscher Cheftrainer Ekkart Arbeit sei an der mutmaßlichen Manipulation beteiligt gewesen: „Er hat genau gewusst, was zu tun war, dass Semenya bei ihren bisherigen Wettkämpfen stets durchgekommen ist“, sagt er. Ihr Testosteronspiegel werde mit Medikamenten so eingestellt, dass sie bei Doping-Kontrollen nicht als Mann auffalle.
Arbeit, vorletzter Chefcoach der DDR-Leichtathleten mit Wohnsitz in Berlin, bestritt die Vorwürfe: „Alles Quatsch. Das ist frech, wenn man nicht mal den Namen der imaginären Quelle nennt“, sagte er dem SID. Er werde sich hüten, in irgendeiner Form Aussagen zu machen: „Ich weiß von nichts.“
Hermaphroditen haben nicht eindeutige körperliche Geschlechtsmerkmale. Sie sind intersexuell. Das Geschlechtsorgan ist häufig verformt - trotzdem ist die Bestimmung des Geschlechts in den meisten Fällen nicht visuell möglich.









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