12. Leichtathletik-WM in Berlin
Horst Köhler eröffnet die Leichtathletik-WM in Berlin
Nun geht es richtig los: Bundespräsident Horst Köhler hat die Leichtathletik-WM im Berliner Olympiastadion offiziell eröffnet.
Am Sonnabendnachmittag hat Bundespräsident Horst Köhler 12. Leichtathletik-WM in Berlin eröffnet.
Foto: dpa/DPA
Berlin.
Die 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaft ist am Sonnabendnachmittag im
Berliner Olympiastadion von Bundespräsident Horst Köhler offiziell eröffnet
worden. Bei der der kurzen Zeremonie war auch Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) anwesend. Die Wettbewerbe hatten bereits am Vormittag begonnen. Die
erste Goldmedaille des Sportereignisses sicherte sich der Russe Valeriy
Borchin. Angefeuert von zehntausenden Zuschauern setzte sich der Favorit auf
dem Boulevard Unter den Linden beim 20-Kilometer-Gehen der Männer gegen die
Konkurrenz durch.
Erstmals in der Geschichte der Leichtathletik-WM werden in Berlin die Titel beim Marathon und im Gehen komplett außerhalb eines Stadions entschieden. Bis zum 23. August messen in der Bundeshauptstadt über 2100 Sportler in 47 Disziplinen. Nach Angaben des Organisationskomitees verfolgten 25 300 Zuschauer am Vormittag im Olympiastadion die ersten Vorläufe über 100 Meter der Männer sowie den Siebenkampf der Frauen. Am Abend füllte sich die Sportstätte, dennoch blieben zahlreiche Plätze leer.
Mit einer farbenfrohen und ausgelassenen „Welcome Night“ hatte Berlin am Freitagabend am Brandenburger Tor Athleten, Teams und Besucher des Sportereignisses begrüßt. Laut Veranstalter vorfolgten knapp 10 000 Menschen das Ereignis, bei dem Showgrößen wie Paul Kuhn, die Band Mia und die Popgruppe a-ha auftraten.










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