05.02.13

Manipulationsskandal Handball: Karabatic-Brüder für sechs Spiele gesperrt

Nikola und Luka Karabatic

Foto: DPA

Nikola und Luka Karabatic Foto: DPA

Auch Olympiasieger Honrubia und vier weitere Spieler schuldig, "direkt oder indirekt Wetten auf den Ausgang des Spiel gesetzt zu haben".

Paris. Der französische Handball-Star Nikola Karabatic ist für seine Verwicklung in den mutmaßlichen Manipulationsskandal um den französischen Meister Montpellier HB zu einer Sperre von sechs Spielen verurteilt worden. Das teilte die französische Handball-Liga LNH am Dienstagabend mit.

Neben Karabatic wurden auch sein Bruder Luka, Olympiasieger Samuel Honrubia sowie vier weitere Spieler für schuldig befunden, "direkt oder indirekt Wetten auf den Ausgang des Spiel gesetzt zu haben". Die Spieler müssen sich wegen Betrugs auch vor Gericht verantworten. Nach Angaben des zuständigen Staatsanwaltes waren am 12. Mai des vergangenen Jahres insgesamt 87.880 Euro auf das Auswärtsspiel beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson-Rennes gesetzt worden. Dies entspricht einem 40-fach höherem Wert als gewöhnlich.

Karabatic und den weiteren Spielern droht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren sowie eine Geldstrafe. Die Karabatic-Brüder haben eigene Wetteinsätze (Luka) beziehungsweise Einsätze durch die Freundin (Nikola) zugegeben, die absichtliche Niederlage ihres Teams und den Vorwurf des Betrugs aber vehement bestritten.

((dpa))