03.12.12

Boxen Klitschko-Gegner Wach soll gedopt gewesen sein

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Foto: WITTERS/Witters Sport-Presse-Fotos

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Bei der Analyse der A-Probe des Polen seien im Kölner Institut für Biochemie anabole Steroide nachgewiesen worden, berichtet bild.de.

Hamburg. Der polnische Schwergewichtsboxer Mariusz Wach soll nach Informationen von bild.de im Kampf gegen Weltmeister Wladimir Klitschko gedopt gewesen sein. Bei der Analyse der A-Probe seien im Kölner Institut für Biochemie anabole Steroide nachgewiesen worden, heißt es. Wach hat jetzt Gelegenheit, die Öffnung der B-Probe zu beantragen. Sollte auch diese positiv sein, droht dem Polen eine einjährige Sperre. Das Management der Klitschko-Brüder in Hamburg hatte bis Montagmittag noch keine offizielle Information von dem Vorfall erhalten.

Dreifach-Weltmeister Klitschko hatte am 10. November in Hamburg Wach einstimmig nach Punkten besiegt. Der vier Zentimeter größere Pole musste gegen den 36-jährigen Ukrainer die erste Niederlage seiner Profi-Karriere hinnehmen. Zuvor hatte er 27 Mal gewonnen. Anabole Steroide werden im Sport zur Stärkung der Muskulatur und zur Erhöhung der Regenerationsfähigkeit missbraucht.