23.11.12

Gerüchte, Transfers, Zitate

Fußball-Ticker: Brasilien entlässt Nationaltrainer

Das Fußball-Geschehen des Tages: Heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Foto: dapd
Brazil Menezes Soccer
Wird die WM im eigenen Land wohl nur als Zuschauer erleben: Brasiliens Ex-Nationaltrainer Mano Menezes

+++ Brasilien entlässt Nationaltrainer Menezes +++

19.50 Uhr: Gut anderthalb Jahre vor Beginn der Heim-WM hat Fußball-Rekordweltmeister Brasilien seinen Nationaltrainer Mano Menezes entlassen. Das berichteten brasilianische Medien am Freitag. Der Verband CBF wollte sich zunächst nicht konkret zu der Demission äußern. Nachdem Goldfavorit Brasilien im Sommer den Olympiasieg in London verpasst hatte, vergrößerte sich die Kritik am umstrittenen Coach Menezes. Der 50-Jährige hatte im Sommer 2010 die Nachfolge von Carlos Dunga nach dem WM-Viertelfinalaus übernommen. Als Favoriten auf den Trainerposten, der offenbar erst im Januar besetzt werden soll, gelten Muricy Ramalho, Luiz Felipe Scolari und Tite.

+++ Dortmund in Mainz ohne Kehl, aber mit Bender +++

19.12 Uhr: Der Deutsche Meister Borussia Dortmund muss auch im Bundesliga-Punktspiel am Samstag beim FSV Mainz 05 auf Kapitän Sebastian Kehl verzichten. Der 32-Jährige laboriert weiter an einer Kapselreizung im Knie und trat die Reise nach Mainz gar nicht erst an. Kehl hatte bereits in den drei Pflichtspielen beim FC Augsburg, gegen die SpVgg Greuther Fürth und bei Ajax Amsterdam gefehlt. Nicht ganz sicher ist auch der Einsatz von Sven Bender. Der Nationalspieler hatte sich im Champions-League-Spiel in Amsterdam einen Nasenbeinbruch zugezogen, machte das Abschlusstraining mit und steht auch im Kader für das Mainz-Spiel. Ihm soll noch eine Gesichtsmaske angefertigt werden. Sollte auch Bender ausfallen, könnte der Kroate Ivan Perisic auf die Sechserposition neben Ilkay Gündogan rücken.

+++ Drogba und Ba hoffen auf Preis für "Afrikas Fußballer des Jahres" +++

18.37 Uhr: Didier Drogba und der frühere Hoffenheimer Demba Ba stehen auf der Liste der Nominierten für die Wahl von "Afrikas Fußballer des Jahres". Neben den beiden Stürmern dürfen sich auch André Ayew aus Ghana, der Kameruner Alex Song und Vorjahressieger Yaya Touré von der Elfenbeinküste Hoffnungen auf den Titel machen. Der afrikanische Verband CAF gab am Freitag das Quintett bekannt, das von den Nationaltrainern oder Sportdirektoren des Kontinents die meisten Stimmen erhalten hatte. Der Preis soll am 20. Dezember in Ghanas Hauptstadt Accra verliehen werden. Nachdem Drogba den FC Chelsea maßgeblich zum Sieg in der Champions League über Bayern München geschossen hatte, gilt der Ivorer vom chinesischen Club Shanghai Shenhua als Favorit auf seine dritte Trophäe. Der Senegalese Ba hatte bei Newcastle United ebenfalls eine überzeugende Saison gezeigt.

+++ Queens Park Rangers entlassen Hughes, kommt Redknapp? +++

17.50 Uhr: Der abstiegsbedrohte englische Erstligist Queens Park Rangers hat Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt gezogen und sich von Teammanager Mark Hughes getrennt. Das teilte das nach zwölf Spieltagen noch sieglose Schlusslicht der Premier League am Freitag mit. Der 49 Jahre alte Ex-Stürmer Hughes, der in seiner Laufbahn auch für Bayern München aktiv war (1987 bis 1988), hatte die Rangers erst im Januar übernommen. Heißer Anwärter auf die Nachfolge ist Harry Redknapp, früherer Teammanager von Tottenham Hotspur. Das Management des 65-Jährigen, der auch Kandidat auf den Posten des ukrainischen Nationaltrainers ist, bestätigte am Freitagabend eine Anfrage der Rangers.

+++ Schalke muss weiter auf Afellay verzichten +++

17.22 Uhr: Der FC Schalke 04 muss im Spitzenspiel am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr) erneut auf Ibrahim Afellay verzichten. Der Niederländer hat seine Oberschenkelverletzung, die er sich im Länderspiel gegen Deutschland zugezogen hatte, noch nicht vollends auskuriert. "Bei Ibi habe ich die Hoffnung, dass er in der kommenden Woche wieder dazu stößt", sagte Trainer Huub Stevens am Freitag. Darüber hinaus fehlen der gesperrte Kyriakos Papadopoulos und Marco Höger wegen einer Syndesmose-Verletzung. Hoffnung auf eine Rückkehr ins Aufgebot gibt es bei Atsuto Uchida. Der Außenverteidiger nahm nach seinem Muskelfaserriss zuletzt wieder am Mannschaftstraining teil. "Wir müssen die letzten Eindrücke abwarten", sagte Stevens.

+++ Europa League: Bilbao spielt nächste Woche in Israel +++

16.48 Uhr: Die Europäische Fußball-Union Uefa hat die am Donnerstag in Haifa abgesagte Europa-League-Begegnung zwischen dem israelischen Meister Ironi Kirjat Schmona und Athletic Bilbao neu angesetzt. Am kommenden Mittwoch (21.05 Uhr) treffen die beiden Teams der Gruppe I im Itztadion Kiryat Eliezer aufeinander. Die Partie war aufgrund der angespannten Sicherheitslage in Nahost kurzfristig abgesagt worden.

+++ Alemannia Aachen stellt Insolvenzantrag +++

16.10 Uhr: Alemannia Aachen hat am Freitag beim Amtsgericht Aachen formell den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie der Drittligist mitteilte, soll das Verfahren "im Planverfahren mit Eigenverwaltung" durchgeführt werden. Zuvor hatte der Restrukturierungsbeauftragte Michael Mönig den Gläubigern erste Züge eines Sanierungsplans vorgestellt. Auch die Gläubiger sehen demnach Sanierungschancen. Die Aachener erwarten Anfang kommender Woche eine Gerichtsentscheidung über das Verfahren. Die Alemannia hatte bereits vor einer Woche einen Insolvenzantrag angekündigt. Den Angaben nach kann der Verein Verbindlichkeiten in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro nicht mehr bedienen. Aachen will die Saison trotz Abstiegs in der 3. Liga zu Ende spielen, um für die Saison 2013/2014 einen Neuanfang in der viertklassigen Regionalliga starten zu können.

+++ FC Bayern gegen Hannover wohl mit Ribery +++

15:12 Uhr: Bayern Münchens angeschlagener Superstar Franck Ribery soll trotz seiner Rippenprellung am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen Hannover 96 von Beginn an spielen. Wie Trainer Jupp Heynckes am Freitag mitteilte, habe der Franzose am Donnerstag knapp eine Stunde lang am Mannschaftstraining teilgenommen. Sollte sich die Verletzung nicht verschlimmern, "ist es selbstverständlich, dass er das Abschlusstraining voll durchzieht und auch am Sonnabend von Anfang an spielt", sagte Heynckes.

+++ Hannover ohne Ya Konan nach München +++

15:02 Uhr: Fußball-Bundesligist Hannover 96 muss am Sonnabend beim FC Bayern München ohne Didier Ya Konan auskommen. Der Stürmer von der Elfenbeinküste fällt wegen einer Beckenprellung aus. Das teilte 96 am Freitag mit. Ya Konan zog sich die Verletzung am Abend zuvor beim 0:0 in der Europa League gegen Twente Enschede zu.

+++Filbry beerbt Allofs bei Werder - Baumann neuer Fußball-Direktor +++

14:30 Uhr: Werder Bremen stellt sich nach dem Abgang von Sportchef und Geschäftsführer Klaus Allofs neu auf. Klaus Filbry, seit drei Jahren Geschäftsführer Marketing, Finanzen und Management beim Fußball-Bundesligisten, wurde durch den Aufsichtsrat zum Vorsitzenden der Geschäftsführung befördert. Ex-Profi Frank Baumann wird ab sofort Direktor Profifußball und Scouting. Der 37-jährige untersteht in der neu geschaffenen Position direkt dem zukünftigen Geschäftsführer Profifußball.

Wer in Zukunft neben Filbry und Klaus-Dieter Fischer die Geschäftsführung von Werder komplettieren wird, steht noch nicht fest.

+++ Kapitän Boll vor Comeback beim FC St. Pauli +++

12:26 Uhr: Der FC St. Pauli kann im Spiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den MSV Duisburg mit großer Wahrscheinlichkeit auf Fabian Boll zurückgreifen. Der 33 Jahre alte Kapitän hat seine Oberschenkelprobleme überwunden. "Es ist noch nicht sicher, sieht aber gut aus. Die Schmerzen sind weg", sagte der Mittelfeldspieler am Freitag. Innenverteidiger Markus Thorandt ist nach seiner Gelb-Sperre wieder dabei.

Die Hamburger nehmen derzeit mit 15 Punkten Platz zwölf in der Tabelle ein. Die Duisburger sind mit drei Zählern weniger Sechzehnter. Trainer Michael Frontzeck warnte sein Team, sich nicht vom Tabellenplatz der Duisburger täuschen zu lassen. "Sie haben auswärts sieben Punkte geholt", sagte der Trainer.

+++ Allofs derzeit nicht auf Trainersuche in Wolfsburg +++

11:20 Uhr: Klaus Allofs ist bislang mit der Arbeit von Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner beim Fußball-Bundesligisten zufrieden und sucht derzeit keinen neuen Coach. "Die Trainerfrage stellt sich nicht – und auch darüber wird es jetzt unmittelbar keine Personalentscheidung geben", sagte der neue VfL-Geschäftsführer den "Wolfsburger Nachrichten". Allofs betonte, dass er sich bewusst Zeit lassen wolle.

Im Interview mit der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" kritisierte der Nachfolger des im Oktober beurlaubten VfL-Managers und -Geschäftsführers Felix Magath die "große Fluktuation" der vergangenen Jahre. "Wenn ich jetzt die Treppen zu meinem Arbeitsplatz hochgehe, sehe ich die ganzen Mannschaftsfotos. Da sind viele verschiedene Trainer, da sind viele verschiedene Verantwortliche - und da sind sehr viele verschiedene Spieler", bemerkte Allofs, der nun "eine gewisse Verlässlichkeit hinbekommen" möchte.

+++ "El País": Frustrierter Mourinho legt sich mit Real-Chef an +++

11:10 Uhr: Wegen des enttäuschenden Saisonstarts von Real Madrid hat Trainer José Mourinho nach einem Pressebericht tiefgreifende Änderungen beim spanischen Fußball-Meister gefordert. Wie die Zeitung "El País" am Freitag berichtete, verlangte der Portugiese von Clubchef Florentino Pérez, das Team mit Transfers gründlich umzukrempeln. Kritiker des Trainers wie die Nationalspieler Iker Casillas oder Sergio Ramos müssten bestraft werden. Außerdem verlangte "Mou" die Einstellung eines Vereinssprechers, der dem Trainer in der Öffentlichkeit Rückendeckung geben solle. Nach Informationen der Zeitung lehnte Pérez die Forderungen ab

+++ Polizei nimmt in Hannover 32 Fans in Gewahrsam +++

10:20 Uhr: Vor, während und nach dem Europa-League-Spiel zwischen Hannover 96 und Twente Enschede ist es zu Auseinandersetzungen zwischen niederländischen und deutschen Stadionbesuchern gekommen. Die Polizei nahm 32 gewaltbereite Personen in Gewahrsam, vier Beamte wurden durch Flaschenwürfe verletzt.

Die Partie war schon im Vorfeld als "Risikospiel" eingestuft worden. 27 Fußball-Fans müssen mit Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung rechnen.

+++ Roma-Fans nach Überfall auf Tottenham-Anhänger verhaftet +++

10:07 Uhr: Zwei Hooligans des italienischen Erstligisten AS Rom sind nach dem brutalen Überfall auf Fans des englischen Fußball-Klubs Tottenham Hotspur in Rom verhaftet worden. Den Rowdys wird versuchter Mord vorgeworfen. Ermittlungen laufen gegen insgesamt 15 Personen. Am Donnerstag war es vor dem Europa-League-Spiel zwischen dem AS-Rivalen Lazio Rom und Tottenham (0:0) zu Ausschreitungen gekommen.

Die Polizei geht davon aus, dass der Angriff seit längerer Zeit geplant war und einen antisemitischen Hintergrund hat. Die Ermittler berichteten, dass die Rowdys gezielt auf die Tottenham-Anhänger in einem Lokal auf dem Platz Campo dei Fiori losgegangen seien. Dabei wurden zehn Fans verletzt, ein Engländer musste mit schweren Stichwunden notoperiert werden.

+++ Kuzmanovic: "Ich will im Sommer weg" +++

10:02 Uhr: Der serbische Fußball-Nationalspieler Zdravko Kuzmanovic plant weiter seinen Abschied von Bundesligist VfB Stuttgart zum Saisonende. "An meiner Situation hat sich nichts geändert, ich will im Sommer weg", sagte der 25-Jährige nach dem 5:1 (4:0)-Sieg der Schwaben in der Europa League bei Steaua Bukarest. Kuzmanovic war zu Saisonbeginn nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen. Die letzten drei Pflichtspiele bestritt er von Beginn an.

Kuzmanovic war im Juli 2009 für die Rekordsumme von acht Millionen Euro vom AC Florenz an den Neckar gewechselt, sein Vertrag läuft 2013 aus. Der VfB wird ihm wohl keine Steine in den Weg legen, wenn "Kuz" einen Klub präsentiert, der eine angemessene Ablösesumme bezahlt. In Bukarest bereitete Kuzmanovic die ersten beiden Tore mit Standards vor. "Ich habe nie an meiner Qualität gezweifelt", sagte er. Warum er vorher nicht gespielt habe, wisse er nicht.

Die Wende habe ein Gespräch mit Trainer Bruno Labbadia gebracht, in der sich beide "klar und deutlich die Meinung gesagt haben. Ich habe gesagt, ich brauche mehr Einsatzminuten. Er hat gesagt, dass er mir die gibt." Weg will Kuzmanovic trotzdem.

(dpa/dapd/sid)
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