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Sport

Beach-WM in Norwegen

Deutsche Beach-Duos bei WM in K.o.-Runde

Die deutschen Beach-Volleyballer haben zu Beginn der Weltmeisterschaft in Norwegen ihr Soll erfüllt.

Sara Goller (r.) und Laura Ludwig setzten sich zuletzt mühevoll gegen das Duo Bibiana Candelas/Mariya Carcia (Mexiko) durch.
Foto: AP

Stavanger. David Klemperer und Eric Koreng haben bei der Beachvolleyball-WM in Stavanger als fünftes von neun deutschen Teams die K.o.-Runde erreicht. Das an Position sechs gesetzte Duo aus Essen gewann auch sein zweites Gruppenspiel gegen die Spanier Raul Mesa/Inocencio Lario problemlos mit 2:0 (21:15, 21:13).

„Wir sind immer unserer Linie treu geblieben und haben die Spanier nie ins Spiel kommen lassen“, sagte Klemperer. Der Schlüssel zum klaren Erfolg der deutschen Meister waren die Block-Künste von Eric Koreng, die allein im zweiten Satz fünf Punkte einbrachten.

Am Montagabend konnten Geeske Banck/Anja Günther (Kiel/Berlin) durch einen Sieg gegen die Außenseiterinnen Zara Dampney/Shauna Mullin (Großbritannien) ebenfalls die K.o.-Runde der besten 32 Teams erreichen. Zudem kam es zum deutschen Duell zwischen Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Essen) und Claudia Lehmann/Julia Sude (Dornbirn/Friedrichshafen).

Am Wochenende hatten bereits vier Teams die am Mittwoch beginnende K.o.-Runde erreicht. Die Medaillen-Mitfavoriten Julius Brink/Jonas Reckermann (Leverkusen/Köln) kamen in Gruppe C gegen das niederländische Duo Boersma/Paulidis zu einem kampflosen Sieg, weil Joppe Paulides aufgrund von Durchblutungsstörungen im Schlagarm passen und im Krankenhaus untersucht werden musste.

„Das ist nicht nur für die Holländer schlecht, sondern auch für uns“, sagte Jonas Reckermann nach dem lockeren Überstehen der Gruppenphase: „So wird es für uns noch schwieriger, den Rhythmus zu finden.“ Ihre zweite Turnier-Begegnung haben Brink/Reckermann nach dem leichten 2:0-Auftaktsieg gegen die Ukrainer Nikolai Babitsch/Sergej Michailow am Freitag nun erst am kommenden Dienstag gegen die Argentinier Mariano Baracetti/Jose Salema.

Sebastian Dollinger/Mischa Urbatzka (Kiel/Hamburg) feierten in der Gruppe G gegen die Kanadier Ahren Cadieux/Martin Reader ihren zweiten Sieg, taten sich beim 2:1 (21:16, 19:21, 15:12) nach souveränem ersten Satz allerdings schwer. „Der freie Tag hat uns ein bisschen die Spannung genommen“, sagte Urbatzka, „wir haben wesentlich wackeliger agiert als in der ersten Partie.“

Im Frauenturnier wurden Sara Goller/Laura Ludwig gegen Bibiana Candelas/Mariya Carcia (Mexiko) ihrer Favoritenrolle nur mit Mühe gerecht und siegten 2:1 (21:14, 19:21, 15:10). Die Olympia-Neunten aus Berlin hatten zuvor in der Gruppe J bereits gegen Emilia Nyström/Erika Nyström (Finnland) mit 2:0 gewonnen.

Auch die Hamburger Routiniers Stephanie Pohl und Okka Rau sind nach ihrem zweiten Erfolg bereits weiter. Die Athen-Olympiafünften bezwangen in der Gruppe I die Däninnen Andreasen/Vestergaard 2:0 (21:17, 21:19). (sid)

 

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