Mischas Tagebuch
Schluss beim Turnier in s’Hertogenbosch
Nun bin ich doch schon früher zurück in Hamburg, als ich gedacht habe. Beim Rasenturnier von s’Hertogenbosch war heute auch in der ersten Runde des Doppels Schluss für mich. Aber es lag nicht an der Zerrung im Adduktorenbereich des linken Oberschenkels, wegen der ich am Montag mein Erstrundeneinzel gegen den Franzosen Michael Llodra (29) aufgeben musste. Vielmehr haben mein serbischer Partner Dusan Vemic und ich es nicht geschafft, uns gegen Johan Brunström (Schweden) und Jean-Julien Rojer (Curacao) durchzusetzen. Den ersten Satz haben wir unglücklich mit 6:7 (6:8) verloren. Im zweiten haben wir zweimal über Einstand ein Break kassiert und dann mit 2:6 verloren. Das Wichtigste für mich war, dass die Verletzung nicht schlimmer geworden ist.
Rund viereinhalb Stunden haben wir gebraucht, um mit dem Auto von den Niederlanden nach Hamburg zu reisen. Noch heute Abend werde ich meinen Physiotherapeuten Ludger Jung besuchen, der meinen Oberschenkel noch einmal genau untersuchen wird. Bis Donnerstag habe ich mir Schonung verordnet, dann fliege ich nach London, wo am Montag in Wimbledon das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres startet. Dafür will ich unbedingt fit werden, deshalb muss ich Donnerstag wieder etwas tun. Aber bis dahin ruhe ich mich zuhause ein wenig aus. Bitte drückt mir die Daumen, dass ich schnell wieder gesund bin. Viele Grüße aus Lemsahl, Euer Mischa!
Der Hamburger Profi Mischa Zverev (21), derzeit an Position 45 der Weltrangliste geführt, berichtet exklusiv für abendblatt.de von seinen Erlebnissen im Tennisjahr 2009







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