Mischa Zverevs Tenniskolumne
Auf meinem Lieblingsbelag läuft es schon ganz gut
In der ersten Rundes des Tennis-Turniers in Halle treffe ich auf einen Qualifikanten. Wer das sein wird, erfahre ich allerdings erst am Montag.
Die wichtigste Nachricht zuerst: Ich muss in der ersten Runde des Rasenturniers in Halle (Westfalen), die am Montag startet, gegen einen Qualifikanten antreten. Wer das sein wird, weiß ich wahrscheinlich erst am Montag, denn gestern hat es geregnet, so dass nur wenige Matches gespielt werden konnten. Mal sehen, ob es heute besser wird.
Trainieren konnte ich gestern problemlos, denn es gibt hier zwei überdachte Trainingsplätze. Ich habe mit meinen Landsleuten Andreas Beck und Rainer Schüttler trainiert, es war sehr ordentlich. Ich habe das Gefühl, dass ich mich schon ganz gut auf meinen Lieblingsbelag eingestellt habe. Aber ob das Gefühl auch stimmt, und ob ich das umsetzen kann, wird sich Anfang der Woche zeigen.
Heute will ich um 14 Uhr mit dem Serben Novak Djokovic trainieren, allerdings bin ich mir gar nicht sicher, ob das so clever ist, denn ich will auch gerne das Finale der French Open im Fernsehen anschauen. Ich denke, es wird ein Superspiel, denn der Schwede Robin Söderling spielt ein überragendes Turnier. Er hat ja unter anderem Rafael Nadal ausgeschaltet. Ob es gegen Roger Federer reicht, bleibt abzuwarten. Ich würde den Sieg beiden gönnen, ein wenig mehr aber Roger, denn er hätte es einfach verdient, endlich in Paris und damit das erste Grand-Slam-Turnier auf Sand zu gewinnen.
Ich habe mit der Lektüre eines neuen Buches begonnen, „Hector und die Entdeckung der Zeit“ von Francois Lelord. Der erste Eindruck ist sehr positiv. Trotzdem hoffe ich, dass ich in der kommenden Woche nicht allzu viel Zeit zum Lesen haben werde. Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche, Euer Mischa!
Der Hamburger Profi Mischa Zverev (21), derzeit an Position 51 der Weltrangliste geführt, berichtet exklusiv für abendblatt.de von seinen Erlebnissen im Tennisjahr 2009







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