Neue Sponsoring- und Imagekampagne
Paralympics: Neue Kampagne für Hamburger Hoffnungsträger
Wenn Dorothee Vieth mit ihrem Bundestrainer arbeiten möchte, muss sie nach Süddeutschland reisen.
Hamburg - Eine Hürde für die Hamburger Handbikerin, die bei den Paralympics in Peking zweimal Bronze gewann. Nicht nur, weil sie auf einen Rollstuhl angewiesen ist, sondern vor allem, weil sie neben dem Sport ihr Geld als Geigenlehrerin verdient.
Einen in Norddeutschland präsenten Landestrainer wie in anderen Sportarten gibt es auf paralympischer Ebene noch nicht. Das könnte sich allerdings bald ändern, hofft Vieth. Mit einer neuen Sponsoring- und Imagekampagne will der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg nämlich zusätzliche Mittel für seine Leistungssportler generieren. Das Geld soll auch in Trainer investiert werden.
Acht Aktive werden demnächst auf Plakaten in Hamburg zu sehen sein. Das erste wird am 15. Juni von der Schirmherrin der Kampagne, Sportsenatorin Karin von Welck, auf dem Spielbudenplatz entrollt. "Ich glaube, dass man mit der Unterstützung des Behindertensports viel Sympathie für den Sport allgemein gewinnen kann", sagt von Welck, die Vieth und Co. im doppelten Sinne als Hoffnungsträger sieht: als Medaillenkandidaten und Vorbilder für andere. (dst)







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