Mischas Tagebuch
Au revoir, Paris!
Für mich sind die French Open 2009 seit gestern beendet. In der zweiten Runde des Doppels bin ich an der Seite des Serben Dusan Vemic gegen Rik de Voest aus Südafrika und den Australier Ashley Fisher ausgeschieden. Wir haben 3:6, 6:7 verloren und dabei wirklich nicht gut gespielt.
Paris. Es war etwas windig, wir konnten nicht returnieren und haben nicht ein einziges Break geschafft. Dann ist es halt schwer zu gewinnen. Dennoch glaube ich, dass Dusan und ich ganz gut zusammenpassen. Wir werden bei den Turnieren in s’Hertogenbosch und Wimbledon erneut gemeinsam antreten und hoffen, dass wir uns dann weiterentwickeln können.
Mein Paris-Resumee fällt sehr gemischt aus. Die Aufgabe in der ersten Runde des Einzels gegen Potito Starace aus Italien war bitter. Im Doppel habe ich dann ganz gut gespielt, gestern war es wiederum eher schlecht. Es war eine komische Woche. Die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung haben bislang noch keinen Aufschluss gebracht, warum ich am Montag wegen schwerer Bauchkrämpfe aufgeben musste. Ich habe gestern ein paar Werte erhalten, die alle unauffällig waren. Der Rest folgt innerhalb der nächsten Woche.
Ich werde heute mit Air Berlin von Paris nach Berlin fliegen und von dort mit dem ICE weiter nach Hamburg reisen. Wie lange ich zuhause bleibe, ist noch nicht entschieden. In der kommenden Woche beginnt in Halle (Westfalen) das erste Rasenturnier des Jahres, und weil ich mich auf meinem Lieblingsbelag natürlich gut präsentieren will, werde ich wohl frühzeitig nach Halle reisen, um dort zu trainieren. Es hat ja wenig Sinn, jetzt in Hamburg auf Sand zu spielen. Deshalb gönne ich mir vielleicht zwei Ruhetage, und dann geht es weiter. Ich wünsche Euch noch ein tolles, sonniges Pfingstfest. Euer Mischa!
Der Hamburger Profi Mischa Zve-rev (21), derzeit an Position 51 der Weltrangliste geführt, berichtet exklusiv für abendblatt.de von seinen Erlebnissen im Tennisjahr 2009







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