Hamburger Mode-ABC
S wie Snood
Der Winter kann ziemlich unangenehm werden. Modisch gesehen. Da wäre etwa die komplizierte Ankleideprozedur, bevor man sich vor die Tür und damit in die Kälte wagt. Dabei geht es viel einfacher.
Praktische Waffe gegen Minusgerade: der Snood.
Foto: 55dsl
Snood heißt die Winter-Wunderwaffe. Ein Strickschlauch, der gleichzeitig als Schal und Kapuze verwendet werden kann. Rollkragenpullover, Schal und Mütze? Kann man sich damit sparen. Bereits im vergangenen Winter konnte er an zahlreichen Hälsern auf und jenseits der Laufstege bewundert werden. Burberry-Designer Christopher Bailey kreierte die teure Luxuskreation, H&M machte ihn dann endgültig massenkompatibel. Es gibt ihn aus Wolle oder Kaschmir gefertigt, in den verschiedensten Farben und, wer es extravaganter mag, sogar aus gefärbtem Fell.
Der Snood ist allerdings nicht neu. In den 80er-Jahren tauchte er als Schlauchschal auf, die Briten tauften ihn dann Snood. Manchmal wird der Kapuzenschal auch Tube oder Loop genannt. Egal, wie man ihn nun bezeichnet: Das wärmende Accessoire ist in diesem Winter erneut Trend. Ein praktischer dazu. Denn der Snood schützt nicht nur vor Schnee und Eis – sondern auch vor unschönen Mützenfrisuren. (cru)










