Kleine Fluchten: Das "Strandgut Resort" in St. Peter-Ording
Lifestyle an der Strandpromenade
Funktionalität und Design ist das Motto. Ungewöhnlich: Im Restaurant bedient sich der Gast selbst.
Das "Strandgut Resort" liegt direkt an der Strandpromenade von St. Peter- Ording − mit Blick auf die Nordsee.
Foto: PR
Jung, frisch, bezahlbar. Das ist das Motto der Brüder Jens und Jörg Sroka für ihr "StrandGut Resort" mit Blick auf die Nordsee und die unverwechselbaren Pfahlbauten an ihrer Küste. Das neue Drei-Sterne-Hotel in St. Peter-Ording wurde modern gestaltet, 100 Zimmer und vier Suiten inklusive einer Hochzeitssuite mit Himmelbett stehen den Gästen zur Verfügung.
Das Thema "Lifestyle-Design" zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Haus. Akzente setzen die großen Fotografien mit Strandmotiven von Michael Gehring (besser bekannt als Barkeeper "Mobby" im Schwesternhotel "Ambassador" gleich nebenan).
Daneben finden sich auch Werke der einheimischen Künstlerin Frauke Petersen - Fotos, die mit Sand vom Strand zu Reliefs verarbeitet wurden. Die im Haus verteilten liebevollen Arrangements mit Blumen und Steinen lassen einen spüren: Hier darf man sich entspannen. Lampen und Leuchten von der italienischen Designerfirma Artemide sorgen für ein behagliches Licht. Um die Wünsche der Gäste kümmern sich 38 Angestellte - eine starke, sehr freundliche Crew.
Anstelle des alten Thermalbades und Kursaals entstand ein kubisch geformtes Haus, durchbrochen von einem Atrium. „Damit es nicht aussieht wie ein Schuhkarton“, sagt Jens Sroka lachend − ein junger, dynamischer Hoteldirektor, dem das Wohl der Gäste persönlich am Herzen liegt. Jens Sroka ist für das Marketing und die Auslastung des Hotels zuständig, sein Bruder Jörn hält sich an Zahlen und bleibt eher im Hintergrund. Über die neue Kurpromenade kann jedermann ins Deichkind kommen, das dem Hotel angeschlossene Restaurant mit Bar und Bistro. Es ist zwar ein Selbstbedienungsrestaurant, aber die Gerichte werden frisch zubereitet.
Und das geht so: An der Kasse erhält der Gast zuerst einen Chip, den er mit zum Tisch nimmt. Piepst dieser dann, ist das Essen fertig und kann abgeholt werden. Die Mahlzeiten schmecken hervorragend, sind gut portioniert und günstig. Alle drei Monate wechselt die Grundkarte, täglich variieren der „Fang des Tages“ und das Fleischgericht. Eine Minibar in den Zimmern gibt es nicht. „Zu teuer für den Gast“, findet der Direktor. „Dafür haben wir im Erdgeschoss zwei Snack-Automaten dezent in einem Raum stehen, aus denen man jederzeit Süßigkeiten und Getränke zu normalen Kioskpreisen haben kann.“
„Eins“, „Zwei“, „Drei“ und „Vier“ − das sind die schlichten Namen der Konferenzräume. Drei können miteinander verbunden werden, sodass daraus ein großer wird, in dem weit mehr als 100 Personen Platz finden. Es gibt Zimmer speziell für Allergiker, genauso wie Zimmer für Reisende mit Haustier. Beide wurden mit Holzboden ausgestattet. In allen anderen versinkt man in einem flokatiähnlichen Teppich. „Er ist extrem pflegeleicht, obwohl er nicht so aussieht“, erklärt der Hotelchef. 20 Zimmer haben eine Verbindungstür, sodass Kinder und Eltern nicht unbedingt in einem Raum nächtigen müssen. Und es gibt eine weitere Besonderheit: Eine Wand der Duschkabinen ist nach außen verglast, man kann von dort ins Freie blicken. Die Räume wirken dadurch luftiger und größer. Wer mehr Privatsphäre möchte, zieht einen Vorhang vor.
Jens Sroka ist Teeliebhaber und hat deshalb die Teebar Samova eingerichtet. Entspannung findet man auch in der öffentlichen Dünen-Therme, zu der es vom "StrandGut Resort" direkten Zugang gibt. Eine große Saunalandschaft sowie Wellness zu moderaten Preisen werden dort geboten. „Dadurch“, sagt Sroka, „haben wir hier das ganze Jahr über Saison.“




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