10.01.12Urlaubsplanung
Vorsätze der Deutschen für 2012: mehr reisen
Die GfK fand heraus: An der Reisebegeisterung ändert auch die Finanzkrise nichts. Sechs von zehn Befragten wollen sich nicht einschränken.
Foto: picture alliance / Stephan Persc/dpa
Zweieinhalb Urlaubsreisen plane jeder Deutsche im Schnitt laut GfK-Umfrage
München. Gut jeder vierte Deutsche will in diesem Jahr mehr verreisen als im Vorjahr. Das hat eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von lastminute.de ergeben. Im Vorjahr sagte das nur jeder Fünfte.
An der Reisebegeisterung ändert auch die Finanzkrise nichts: Sechs von zehn Befragten wollen sich nicht einschränken. Im Durchschnitt planen die Deutschen 2,5 Urlaubsreisen. Dabei will fast jeder Dritte mehr ausgeben als 2011. Im vergangenen Jahr lagen die Durchschnittsausgaben pro Haushalt bei 1779 Euro pro Reise für Anfahrt und Unterkunft.
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Nachdem Phileas Fogg in Jules Vernes' Roman "In 80 Tagen um die Welt" gereist war, fürchtete er schon, seine Wette verloren zu haben.
Doch er hatte etwas Wesentliches nicht bedacht: Mit dem Überschreiten der Datumsgrenze in östlicher Richtung hatte er auf seiner Reise einen ganzen Tag dazugewonnen.
Zwar erkannten schon die ersten Weltumsegler, wie wichtig eine solche Linie ist.
Die Grundlage für die imaginäre Grenze am 180. Längengrad schuf jedoch erst 1884 die Standardzeit-Konferenz in Washington.
Sie legte die Lage des Nullmeridians und das System der 24 Zeitzonen zu je 15 Grad geografischer Länge fest.
Ein Reisender, der die Line von Osten nach Westen überschreitet, ist einen Tag voraus. Wer von Westen nach Osten über die Datumsgrenze reist, gelangt in den vorherigen Tag.
Die Datumsgrenze soll die Unterschiede in der Zeit ausgleichen, die durch die Rotation der Erde entstehen.
(dpa/tmn)