Grünen-Streit Anne-Dore Völkers spricht von "persönlicher Diskriminierung"

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Die Buxtehuder Grünen kommen nicht zur Ruhe. Jetzt reagiert Anne-Dore Völkers auf die Kritik von Michael Lemke.

Buxtehude. Der einzig verbliebene Grünen-Abgeordnete im Buxtehuder Rat hatte gesagt, Völkers und Heike Vollmers seien vor allem als Grüne gewählt worden und nicht als Person. Deshalb hätten sie mit ihrem Austritt aus der Fraktion auch den Stadtrat verlassen müssen.

"Es gibt niemanden in Buxtehude, der sich so aktiv und intensiv für die grünen Ziele einsetzt wie ich", sagt Anne-Dore Völkers. An diesen Zielen arbeite sie seit 40 Jahren und nicht erst seit einer Legislaturperiode. "Für mich ist das eine Lebensaufgabe." Sie fasse deshalb die Aussage von Jan Boris Ingerowski, Sprecher des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen, als "persönliche Diskriminierung" auf. Ingerowski hatte gesagt, dass in Buxtehude nun keine grüne Politik mehr gemacht werden könne.

Nach Meinung von Völkers hingegen habe vielmehr Michael Lemke in letzter Zeit mit vielen seiner Anträge keine grüne Politik gemacht. Sie jedoch wolle in der neuen Gruppe mit Heike Vollmers und Wilfried Peper weiterhin an "grünen Zielen" arbeiten.