31.05.12

Fischbestände in der Ostsee

Hering und Sprotte: Fischern winken höhere Fangquoten

Jahrelang sorgten sich Wissenschaftler. Drastische Fangbeschränkungen sollten Hering, Dorsch und Sprotte Zeit zur Erholung geben. Mit Erfolg.

Von abendblatt.de
Foto: dpa/DPA
Heringsfischer mit ihrem Fang
Heringsfischer mit ihrem Fang

Hamburg/Sassnitz. Den Küstenfischern in Mecklenburg- Vorpommern und Schleswig-Holstein winken für das kommende Jahr erneut höhere Fangquoten für Hering und Sprotte. Der Internationale Rat für Meeresforschung setzte die empfohlene Fangmenge für die westliche Ostsee um 23 Prozent nach oben. Damit würde die erlaubte Fangmenge der deutschen Fischer, die vorwiegend in der westlichen Ostsee ihre Netze ausbringen, auf etwa 14 200 Tonnen Hering und auf 17.300 Tonnen Sprotten steigen. Das teilte der Verband Deutscher Kutter- und Küstenfischer am Donnerstag in Hamburg mit. Die verbindlichen Fangquoten werden im Herbst von der EU festgelegt.

Die Wissenschaftler reagierten nach Jahren drastischer Quotenkürzungen mit ihrer Empfehlung auf die deutliche Erholung der Heringsbestände, hieß es. Für die zentrale Ostsee weiter im Osten seien die empfohlenen Fangmengen sogar um 49 Prozent auf 628 000 Tonnen heraufgesetzt worden. Davon profitieren die deutschen Fischer aber kaum, da ihnen nur 680 Tonnen davon zustünden. Die EU hatte nach vier Jahren mit drastischen Kürzungen die deutsche Heringsquote in der Ostsee für 2012 erstmals wieder um 30 Prozent auf 11 530 Tonnen erhöht. Schon Anfang April war aber die Heringssaison beendet worden, weil die Quoten weitgehend ausgeschöpft waren.

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Die Fangmengen für Dorsch sollen auf Empfehlung der Wissenschaftler annähernd stabil bleiben. Demnach könnten den deutschen Fischern insgesamt etwa 10 000 Tonnen zugestanden werden. Ein drastischer Preisverfall hatte jüngst aber dazu geführt, dass 70 Tonnen dieses Fisches nicht in den Handel gebracht und stattdessen zu Fischmehl verarbeitet wurden. Nach Angaben des Landesverbandes der Kutter- und Küstenfischer Mecklenburg-Vorpommerns landeten die deutschen Ostseefischer erst ein Drittel der für 2012 genehmigten etwa 11 000 Tonnen Dorsch an.

(dpa/abendblatt.de)

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Quelle: Rote Liste
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