Gutachten EU-Gelder für Technologie und Forschung im Norden

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Schwerpunktmäßig soll auch die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt werden.

Kiel. Europäische Fördergelder sollen in Schleswig-Holstein einem Gutachten zufolge künftig vor allem in die Bereiche Forschung, Technologie und Energieeffizienz fließen. Schwerpunktmäßig soll auch die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt werden. Das Gutachten hatte das Land bei der Prognos AG in Auftrag gegeben. Es stand im Mittelpunkt einer Tagung am Freitag in Kiel mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) und rund 100 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Politik.

Ein Jahr vor dem Start einer neuen Förderperiode des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) diskutierte man über mögliche Förderschwerpunkte. In der vergangenen Förderperiode war der Fonds mit 374 Millionen Euro ausgestattet. Ohne den EFRE sei gezielte Strukturpolitik in Schleswig-Holstein undenkbar, betonte Meyer. Als Beispiele nannte er die mit weit über 20 Millionen Euro geförderten Fraunhofer-Institute sowie fast alle touristischen Einrichtungen im Norden. Das Land müsse sich allerdings darauf einstellen, dass der EFRE in den kommenden Jahren möglicherweise nicht mehr in derselben Höhe zur Verfügung stehe, meinte Meyer.