"Dann können sie ja jetzt eine Skatrunde aufmachen": Bei den Landesliga-Fußballern des TSV Sparrieshoop reagierte Trainer Andreas Behnemann mit...

Klein Offenseth. "Dann können sie ja jetzt eine Skatrunde aufmachen": Bei den Landesliga-Fußballern des TSV Sparrieshoop reagierte Trainer Andreas Behnemann mit Galgenhumor auf insgesamt vier Platzverweise, die der Schiedsrichter im Rahmen der hitzigen Partie gegen den TuS Holstein (1:1) aussprach.

"Noch nicht mal 17", sagen die Skatfreunde bei einem schlechten Blatt. Noch nicht mal 17 Punkte haben die Quickborner nach neun Runden auf ihrem Konto. Das lag auch daran, dass sich Dino Zillmann einmal reizen ließ.

Der routinierte Quickborner Abwehrspieler eröffnete das muntere Kartenspiel in der 21. Minute, als ihm nach einem Foul an Martin Beuck die Farbe Rot entgegen leuchtete. "So eine harte Bestrafung für ein Ziehen am Trikot, eine Unverschämtheit", empörte sich Torsten Hoffmann. Der Quickborner Coach sah sein gesamtes taktisches Konzept über den Haufen geworfen, nachdem Dennis Obertopp schon in der achten Minute Fehler von Michael Nöthen und Joachim Beuck zum 1:0 der Gäste genutzt hatte.

Die Klein Offensether gaben in der 56. Minute kontra. Martin Beuck überwand Daniel Jeschke mit einem Schuss aus 18 Metern, der nicht unhaltbar wirkte (1:1). Von da an hatte der TSV scheinbar das bessere Blatt - bis zur 75. Minute, als sich Sascha Meß wegen eines Fouls in höchster Not - eine Situation, die ihm Teamgefährte Nöthen mit einem Fehlpass einbrockte - Gelb-Rot einhandelte.

Die Hektik gipfelte in der 87. Minute. Erst trat Quickborns Marc Freese TSV-Torwart Jan Lohse um, der Schlussmann revanchierte sich per Schubser, Rot für beide. "Ramsch an der Pfeife", so haben die Quickborner bald keinen Bock mehr auf Fußball.wh