Die Kaltenkirchener sollen beim neuen Verkehrskonzept mitreden. Die Stadtverwaltung ruft die Bürger auf, ihre Ideen und Vorschläge ans Rathaus zu...

Kaltenkirchen. Die Kaltenkirchener sollen beim neuen Verkehrskonzept mitreden. Die Stadtverwaltung ruft die Bürger auf, ihre Ideen und Vorschläge ans Rathaus zu schicken.

Erste Arbeiten haben bereits die Hamburger Planungsbüros "Architektur + Stadtplanung" und "Gertz Gutsche Rümenapp" erledigt. Sie nahmen den gegenwärtigen Zustand in Kaltenkirchen unter die Lupe und befragten Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger.

Bei den umfangreichen Bestandsanalysen, Zählungen und Befragungen lag der Schwerpunkt auf der Innenstadt. Es zeigte sich, dass das Auto mit einem Anteil von 46 Prozent zwar das dominierende Verkehrsmittel für den Weg in die Innenstadt darstellt, Fußgänger und Radfahrer aber zusammen eine fast ebenso große Bedeutung haben (32 und 11 Prozent).

"Die vorhandenen Fuß- und

Radverkehrsanlagen werden diesen Anteilen jedoch nicht immer gerecht", heißt es dazu im Rathaus. So fehlen auf der Hamburger Straße und der Friedenstraße sichere Querungsmöglichkeiten in Richtung Innenstadt. Darüber hinaus stehen für Fußgänger und Radfahrer oftmals nur gemeinsam zu nutzende und zudem zum Teil sehr schmale Geh- und Radwege zur Verfügung.

Eines der Hauptprobleme der Innenstadt stellt auch weiterhin die enge Holstenstraße dar. Die von vielen Befragten kritisierten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen haben zwar zu einer Entlastung geführt, dennoch wird die Holstenstraße auch weiterhin übermäßig stark vom Durchgangsverkehr zwischen Bahnhof und Friedenstraße genutzt. Ein Grund hierfür ist offenbar die hohe Verkehrsbelastung auf der Hamburger Straße, auf der im Innenstadtbereich im Jahresdurchschnitt mehr als 12 000 Fahrzeuge pro Tag verkehren.

Die Untersuchungen dienen jetzt als Grundlage für die Vorbereitung eines neuen Konzepts. Bürger werden gebeten, ihre Anregungen ans Rathaus per E-Mail an rolf.saggau@kaltenkirchen.de zu senden.tz