Mit etwa 2000 Norderstedtern und Menschen aus der Region wird morgen, zwischen 10 und 16 Uhr, im Gymnasium Harksheide gerechnet. Sie alle wollen...

Norderstedt. Mit etwa 2000 Norderstedtern und Menschen aus der Region wird morgen, zwischen 10 und 16 Uhr, im Gymnasium Harksheide gerechnet. Sie alle wollen sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) typisieren lassen und damit dem kleinen Mathies (5) aus Norderstedt Hoffnung geben. Vielleicht ist unter den Spendern der eine entscheidende: Ein passender Stammzellenspender für Mathies.

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"Schlangen wollen wir auf jeden Fall vermeiden", sagt Mathies' Patin Silke Brachmeyer, die mit der DKMS die Typisierung organisiert. 250 Freiwillige wollen dafür sorgen, dass die vielen Menschen reibungslos bedient werden können.

Wer zum Spenden kommen will, muss zwischen 18 und 55 Jahre alt sein, mindestens 50 Kilo wiegen und darf kein starkes Übergewicht haben, darf nicht an Bluterkrankungen, Asthma bronchiale, Krebs, Diabetes oder anderen schweren Krankheiten leiden. Wichtig: Spender müssen nicht nüchtern erscheinen.

Im Gymnasium Harksheide wird jedem Teilnehmer eine Einverständniserklärung abgenommen. Freiwillige Krankenschwestern nehmen dann jedem Freiwilligen fünf Milliliter Blut ab. Wer ordentliche Venen hat, ist damit schnell fertig. "Bei diesem Ablauf können wir etwa 40 Leute auf einmal bedienen. Und zwar im Drei- bis Vier-Minutentakt", sagt Silke Brachmeyer. Alle Spender bekommen eine Nummer zugeordnet, diese werden der Reihe nach aufgerufen: "Die Wartezeit beträgt maximal 15 bis 30 Minuten", sagt Brachmeyer. Während der ganzen Zeit wird es einen Kaffee- und Kuchenverkauf, den Verkauf von Würstchen und Salaten sowie Getränken geben. Daneben will ein Norderstedter Fotografien und eine Mutter selbst eingekochte Marmelade verkaufen. Bei einer Tombola können Spender Preise gewinnen. Alle Erlöse werden auf das DKMS-Spendenkonto eingezahlt.