Umweltschützer haben am Freitag mit der Besetzung eines Versuchsfeldes in Sanitz bei Rostock gegen den Anbau von Gen-Weizen protestiert.

Aktivisten haben sich auf einem neun Meter hohen Turm festgebunden. Sie protestieren gegen ein Gen-Weizen-Versuchsfeld.
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Umweltschützer haben mit der Besetzung eines Versuchsfeldes in Sanitz bei Rostock gegen den Anbau von Gen-Weizen protestiert.
Bereits in der Nacht hatten rund 20 Umweltaktivisten ein Zeltlager auf dem Acker im Ortsteil Groß Lüsewitz (Kreis Bad Doberan) aufgeschlagen. Am Vormittag war die Protestaktion laut Sprecherin Simone Ott noch "voll im Gange".
Ein Demonstrant berichtete, vier seiner Mitstreiter hätten sich an Betonfässer gekettet, vier weitere säßen auf einem neun Meter hohen Turm aus Baumstämmen. "Die Übrigen haben auf unsere Aufforderung hin das Feld verlassen", sagte Polizeisprecher Volker Werner.
Die Feuerwehr traf gegen 9.30 Uhr auf dem Feld ein. "Wir wollen jetzt beraten, wie wir die Angeketteten losmachen können, ohne sie zu verletzen", erklärte Werner. Die Gentechnik-Gegner kündigten in einer Mitteilung an, sie seien nötigenfalls darauf eingestellt, mehrere Wochen zu bleiben.
Ihre Proteste richten sich gegen die Inbetriebnahme des Ackers für einen Freilandversuch des Biotechnologie-Unternehmens AgroBiotechnikum. Nach Darstellung der Umweltschützer planen Forscher der Universität Gießen in diesem Jahr auf demselben Gelände einen weiteren Versuch mit Gen-Gerste.












