Bremervörde Erste Häftlinge ziehen in teilprivatisiertes Gefängnis ein

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Die 18 Insassen wurden aus der jetzt geschlossenen Justizvollzugsanstalt Stade in das neue Gefängnis in Niedersachsen gebracht.

Bremervörde. Die ersten 18 Untersuchungshäftlinge sind in das neue Gefängnis Bremervörde (Landkreis Rotenburg) eingezogen. Sie wurden am Donnerstag aus der jetzt geschlossenen Justizvollzugsanstalt Stade in das erste teilprivatisierte und in öffentlich-privater-Partnerschaft betriebene Gefängnis in Niedersachsen gebracht. In den kommenden fünf Monaten solle die 300 Haftplätze umfassende Anstalt nach und nach mit insgesamt 290 Gefangenen belegt werden, sagte die stellvertretende Anstaltsleiterin Nicola Wimmers.

Bereits seit Jahresbeginn sei das Personal komplett und stimme sich auf die Abläufe ein. Bisher klappe alles gut. "Wir sind rundum zufrieden", sagte Wimmers. Auch die ersten Untersuchungshäftlinge seien mit dem Wechsel aus der alten JVA Stade in das für 66 Millionen Euro gebaute neue Gefängnis zufrieden, sagte sie. Am vergangenen Wochenende hatten 126 Gäste, darunter Bremervördes Bürgermeister Eduard Gummich (CDU), eine Probenacht in den Zellen hinter verschlossenen Türen verbracht.