31.01.13

Bremervörde

Erste Häftlinge ziehen in teilprivatisiertes Gefängnis ein

Die 18 Insassen wurden aus der jetzt geschlossenen Justizvollzugsanstalt Stade in das neue Gefängnis in Niedersachsen gebracht.

Foto: dpa
Erste Häftlinge treffen in neuer JVA ein
Mit mehreren Gefangenentransportern treffen die ersten Häftlinge in der neuen Justizvollzugsanstalt in Bremervörde (Niedersachsen) ein

Bremervörde. Die ersten 18 Untersuchungshäftlinge sind in das neue Gefängnis Bremervörde (Landkreis Rotenburg) eingezogen. Sie wurden am Donnerstag aus der jetzt geschlossenen Justizvollzugsanstalt Stade in das erste teilprivatisierte und in öffentlich-privater-Partnerschaft betriebene Gefängnis in Niedersachsen gebracht. In den kommenden fünf Monaten solle die 300 Haftplätze umfassende Anstalt nach und nach mit insgesamt 290 Gefangenen belegt werden, sagte die stellvertretende Anstaltsleiterin Nicola Wimmers.

Bereits seit Jahresbeginn sei das Personal komplett und stimme sich auf die Abläufe ein. Bisher klappe alles gut. "Wir sind rundum zufrieden", sagte Wimmers. Auch die ersten Untersuchungshäftlinge seien mit dem Wechsel aus der alten JVA Stade in das für 66 Millionen Euro gebaute neue Gefängnis zufrieden, sagte sie. Am vergangenen Wochenende hatten 126 Gäste, darunter Bremervördes Bürgermeister Eduard Gummich (CDU), eine Probenacht in den Zellen hinter verschlossenen Türen verbracht.

Die Justizvollzugsanstalt Bremervörde

Die neue Justizvollzugsanstalt (JVA) in Bremervörde (Landkreis Rotenburg) ist Niedersachsens erstes teilprivatisiertes Gefängnis.

Planung und Bau lagen in der Hand des Privatunternehmens BAM Deutschland AG, einer Tochtergesellschaft des niederländischen Baukonzerns Royal BAM Group.

Nach der Fertigstellung übernimmt BAM gemeinsam mit Partnern auch Bereiche wie die Gefangenenverpflegung und medizinische Versorgung.

In der JVA sind 84 Bedienstete des Landes und 64 Mitarbeiter der privaten Partner beschäftigt.

Die Bauzeit betrug 18 Monate, das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei 286 Millionen Euro.

Untergebracht werden sollen ab Ende Januar bis zu 300 männliche Häftlinge, die Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren verbüßen müssen.

Quelle: dapd

(dpa)
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