Winter im Norden Glatteis-Frei in Niedersachsen - Unfälle im Nordwesten

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Überfrierende Nässe hat zu zahlreichen Unfällen in Norddeutschland geführt. Schüler in Hameln-Pyrmont und Osnabrück freuen sich.

Kiel/Hannover/Barth. Glatteis auf den Straßen Schleswig-Holsteins hat in der Nacht zum Montag mindestens 15 Unfälle verursacht. Seit Sonntagabend wurden dabei sechs Menschen verletzt, einer von ihnen kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Die Unfälle ereigneten sich in Nordfriesland, in Flensburg sowie im Kreis Schleswig-Flensburg. Andere Regionen des Landes blieben laut Polizei dagegen weitgehend vom Winter-Chaos verschont. Teilweise behinderten Schneeverwehungen den Verkehr.

Auch in Niedersachsen sind am Montagmorgen viele Autofahrer auf spiegelglatten Straßen ins Rutschen geraten - zumeist blieb es aber bei Blechschäden. Bei den Unfällen seien nur wenige Menschen leicht verletzt worden, berichteten die Polizeidienststellen im Land. Jubel gab es bei tausenden Schülern in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Osnabrück: Dort erhielten die Kinder und Jugendlichen an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen am Montag schulfrei wegen Glatteis.

"Kältefrei" für 350 Schüler in Barth

"Kältefrei" hieß es am Montag für rund 350 Schüler der Regionalen Schule im Schulzentrum Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen). Wie der Direktor Rainer Schmidt sagte, war die Heizung wegen eines technischen Defekts ausgefallen. Ein Unterricht war den Schülern deshalb nicht zu zuzumuten. Für die Kinder und Jugendlichen, die trotzdem in die Schule kamen, wurden Räume mit Heizlüftern aufgeheizt. Schmidt zeigte sich sicher, dass der Unterricht am Dienstag wieder regulär aufgenommen kann. Handwerker waren schon am Montagmorgen mit der Heizungsreparatur beschäftigt.