20.01.13

Wilhelmshaven

Die Abfahrt der "Flaminia" verzögert sich weiter

Der Frachter liegt immer noch am JadeWeserPort in Wilhelmshaven. Entsorgungskonzept für den Schrott an Bord sei noch nicht ausreichend.

Foto: Havariekommando
Der Frachter „MSC Flaminia“
Der Frachter "MSC Flaminia"

Buxtehude/Wilhelmshaven. Die Abfahrt des ausgebrannten Containerschiffs "Flaminia" aus Wilhelmshaven verzögert sich. Der Frachter liegt immer noch am JadeWeserPort in Wilhelmshaven. Die Reederei NSB in Buxtehude wollte die "Flaminia" nach langwierigen Entsorgungsarbeiten eigentlich bereits in Rumänien auf einer Werft reparieren lassen. Die entsprechenden Auflagen dafür seien jedoch noch nicht erfüllt, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums in Hannover. Unter anderem ist das Entsorgungskonzept für den Schrott an Bord noch nicht ausreichend. Die "Flaminia" war im Juli 2012 auf dem Atlantik in Brand geraten. Nach wochenlangem Streit um Zuständigkeiten wurde sie Anfang September nach Wilhelmshaven geschleppt.

Vor dem Auslaufen müssen mehrere Behörden ihre Zustimmung geben, darunter das Umweltministerium, das Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg und die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest im ostfriesischen Aurich.

Unklar ist auch, wie stark die 20.000 Tonnen Löschwasser an Bord verschmutzt sind und wo sie entsorgt werden. Zudem sind noch Stahlschrott und verbrannte Reste der Ladung auf dem knapp 300 Meter langen Schiff.

Bei dem Brand auf der Fahrt von den USA nach Europa starben zwei Seeleute, einer wird seitdem vermisst. Zunächst wollte kein Land einen Notliegeplatz bereitstellen. Nach wochenlangem Warten und schwierigen Löscharbeiten auf See konnte das Schiff schließlich unter Regie des deutschen Havariekommandos Cuxhaven zur Entsorgung im JadeWeserPort festmachen. Die "Flaminia" hatte 2876 Container an Bord, darunter 153 mit Gefahrgut. Mehr als 1000 Boxen waren entweder über Bord gegangen oder zusammengeschmolzen.

(dpa)
Multimedia

Experten gehen an Bord der "Flaminia"

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