Bombenentschärfung Evakuierung in Hannover: 25.000 Menschen betroffen

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Insgesamt sind etwa 25.000 Menschen aus zirka 150 Straßen in den Stadtteilen Vahrenheide und Sahlkamp von der Evakuierung betroffen.

Hannover. Mit rund 1000 Einsatzkräften hat am Sonntagmorgen die Räumung verschiedener Wohngebiete im Norden Hannovers wegen einer Bombenentschärfung begonnen. "Es läuft alles sehr entspannt, wir liegen gut in der Zeit", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittag.

Rund 90 Prozent der Bewohner hätten das Gebiet bereits verlassen. Insgesamt sind etwa 25.000 Menschen aus zirka 150 Straßen in den Stadtteilen Vahrenheide und Sahlkamp von der Evakuierung betroffen. Darunter sind mehr als 50 Krankentransporte, teilte die Polizei mit.

Die Beamten fuhren am Vormittag mit Lautsprecherwagen durch die Wohngebiete und riefen die Bewohner auf, die Häuser zu verlassen. Polizei und Feuerwehr liefen zudem durch die Straßen und klingelten an Haustüren. Die Anwohner können voraussichtlich erst am Nachmittag in ihre Wohnungen zurückkehren.

Busse und Stadtbahnen werden während der Entschärfung umgeleitet. An zwei Stellen werden Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Bei Auswertungen von Luftaufnahmen hatten Experten Hinweise auf die möglichen Blindgänger erhalten.