27.11.12

Bremen

Gefangener stirbt nach Missbrauch von Schmerzpflaster

Der Mann wurde bereits Ende Oktober tot in seiner Zelle gefunden. Er hatte Wirkstoff aus dem Pflaster extrahiert und sich gespritzt.

Foto: dpa
Grippeschutzimpfung
Der Gefangene soll den Wirkstoff aus einem verschreibungspflichtigen Schmerzpflaster extrahiert und sich dann gespritzt haben (Symbolfoto)

Bremen. Ein 28-Jähriger ist im Bremer Gefängnis nach dem Missbrauch eines Schmerzpflasters gestorben. Wärter hatten den Mann Ende Oktober tot in seiner Zelle gefunden. Jetzt steht die Todesursache fest. Der Gefangene habe den Wirkstoff aus einem verschreibungspflichtigen Schmerzpflaster extrahiert und sich dann gespritzt, sagte ein Sprecher des Justizressorts am Dienstag.

"Es gibt keine Hinweise auf einen Suizid. Man muss davon ausgehen, dass er sich das Betäubungsmittel in Ermangelung anderer Drogen gespritzt hat." Der 28-Jährige war drogensüchtig. Er saß unter anderem wegen mehrerer Diebstähle ein und wäre im Januar 2014 entlassen worden.

(dpa)
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