Wilhelmshaven Dänische Reederei hält an Ausbau des JadeWeserPorts fest

Die Maersk Line will bis 2015 profitabel werden und mit dem Markt wachsen. Zuvor war über eine Strategie-Änderung berichtet worden.

Wilhelmshaven. Die dänische Reederei Maersk Line hält an ihrer Ausbaustrategie für den JadeWeserPort fest. "Maersk-Line hat ausreichend Investitionen getätigt, um das Ziel zu erreichen, bis 2015 profitabel zu werden und mit dem Markt zu wachsen", sagte Pressesprecher Thilo Heinrich am Dienstag. Medien hatten Montag über eine veränderte strategische Ausrichtung des Unternehmens zugunsten der Nicht-Schifffahrts-Geschäftsfelder berichtet. Die Entscheidungen seien nicht neu, sagte Heinrich. Es gebe keine Veränderungen bei der Terminal-Strategie. Das gelte auch für Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam.

Zwei Monate nach dem Betriebsbeginn im Tiefwasserhafen macht einmal pro Woche ein Containerschiff im Asien-Europa-Dienst in Wilhelmshaven fest. Ein kleineres Schiff bringt Leercontainer aus dem Baltikum. Ein Dienst mit Leercontainern aus St. Petersburg wird im Winter eingestellt, weil das Schiff nicht eisgängig ist.

Unterdessen ist die Sanierung der löchrigen Spundwand im Hafen fast abgeschlossen. Die Arbeiten sollen in den nächsten Tagen beendet werden, sagte der Geschäftsführer der Realisierungsgesellschaft, Axel Kluth, am Dienstag. Die Kosten der Reparaturarbeiten betragen nach seiner Einschätzung rund 50 Millionen Euro.