WILHELMSBURG. Schlechte Erfahrungen sammelte die Schulleitung des Gymnasiums Kirchdorf-Wilhelmsburg bislang mit der allgemeinen Nutzung ihres Schulgeländes während der Nachmittags- und Abendstunden durch zumeist Kinder und Jugendliche aus der Umgebung. Basketballkörbe wurden zerstört, ebenso Hecken, Zäune, die Blitzableiteranlage auf einem Flachdach oder auch die Hinweisschilder, die für die Nutzung der Schulflächen außerhalb der Schulzeit aufgestellt waren. Die Schulleitung ließ allein in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres Schäden in Höhe von mehr als 5000 Euro beseitigen. Hinzu kommen noch die Reparaturarbeiten des Hausmeisters.
Nun sollen bis zum Sommer dieses Jahres die Außenflächen der Schule einerseits für den Schulbetrieb neu gestaltet werden, andererseits aber auch für eine noch intensivere Nutzung durch Bewohner des Stadtteils. Die Behörden für Bildung und Sport sowie Stadtteilentwicklung und Umwelt bezahlen die Neugestaltung.
Aus Sorge vor weiteren Zerstörungen des Schulgeländes legt Wilhelmsburgs Beirat für Stadtteilentwicklung nun dem Ortsausschuß eine Empfehlung zum Beschluß vor, das Gelände in Zukunft mit Videokameras überwachen zu lassen. Wilhelmsburgs Ortsverwaltung müßte dazu den Auftrag erhalten, sich mit der Behörde für Bildung und Sport in Verbindung zu setzen. Die war schon im Herbst 2005 um die Installation einer Videoüberwachungsanlage (etwa 40 000 Euro) gebeten worden, bekam bislang aber keine Zusage.











