23.05.12

Rettungsschwimmer

Sicher in den Badeurlaub: DLRG wieder im Einsatz

Die Rettungsschwimmer der DLRG haben an Nord- und Ostsee wieder alle Hände voll zu tun. Letztes Jahr retteten sie 457 Menschen das Leben.

Von abendblatt.de
Foto: dpa/DPA
DLRG-Retter im Einsatz
Die DLRG-Retter sind an Badeseen, Nord- und Ostsee ab sofort wieder im Einsatz

Kiel/Bad Nenndorf. Der Sommer kann kommen: Die Badestrände an Nord- und Ostsee sind abgesichert. Mehr als 3.500 Rettungsschwimmer der DLRG werden in diesem Jahr wieder ihren Jahresurlaub dafür nutzen, um andere Urlauber vor dem Ertrinken zu retten.

Während der Saison sind die DLRG-Stationen zwischen dem niedersächsischen Borkum an der Nordsee und der Ostseeinsel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern komplett besetzt. Nur für die Vorsaison zwischen Pfingsten und Anfang Juli suchen die Rettungsschwimmer noch Verstärkung: Knapp hundert Strandwachen würden für diesen Zeitraum noch gebraucht.

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In Schleswig-Holstein gehören dazu unter anderem die Stationen in Büsum, St. Peter-Ording und am Schöneberger Strand. "Das heißt nicht, dass dort die Stationen leer stehen. Die Grundversorgung ist gewährleistet, es fehlen lediglich einige Leute", sagt DLRG-Sprecher Martin Janssen. Sie müssen als Mindestanforderung einen Rettungsschwimmerschein in Silber besitzen und einen Erste-Hilfe-Lehrgang für Fortgeschrittene nachweisen, der höchstens drei Jahre zurückliegt.

Traditionell problematisch sei die Besetzung der Strandwachen in manchen kleinen Gemeinden und auf einigen privaten Campingplätzen, so Janssen. Wegen der Ausstattung der Unterkünfte sei es dort oft schwierig, Rettungsschwimmer für den Einsatz zu begeistern. Die Zimmer seien oft "nicht bedarfsgerecht", erklärt der DLRG-Sprecher vorsichtig. Es müssten keine Fünf-Sterne-Luxus-Hotels sein, aber zumindest "gehobener Jugendherbergs-Standard".

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Neben den 85 Wachstationen an den Küsten betreuen die Rettungsschwimmer in Deutschland noch rund 2.000 weitere Badestellen im gesamten Binnenland. Im vergangenen Jahr hatten die rotgelb gekleideten Rettungsschwimmer insgesamt 457 Menschen das Leben gerettet. Nachwuchsprobleme haben die DLRG-Helfer bislang nicht. (dpa/abendblatt.de)

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