Das Unglück im Bahnhof Pasewalk habe sich wegen "mangelnder Sorgfaltspflicht" ereignet. Und: Dadurch habe sich ein IC-Zug fünf Minuten verspätet.

Wegen des Vorfalls im Bahnhof Pasewalk verspätete sich ein IC um fünf Minuten.
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Pasewalk. Erst wurde ihr Hund am Bahnhof Pasewalk von einem Zug überfahren und getötet, jetzt soll eine 42-jährige Frau aus Österreich wegen mangelnder Sorgfaltspflicht noch Strafe zahlen. Laut Bundespolizei hatte die Frau vor Abfahrt ihres Zuges nach Lübeck ihren Chow-Chow vermisst. Eine Suche der Beamten blieb zunächst erfolglos. Stunden später sei von der Notfallleitstelle Berlin der überfahrene Hund am Ende des Bahnhofs gemeldet worden. Dadurch habe sich ein IC-Zug fünf Minuten verspätet. Die Hundehalterin muss jetzt mit einem Bußgeld rechnen und außerdem für die Kosten von Bahn und Bundespolizei aufkommen.
Für den Einsatz zweier Beamter werde die Bundespolizei rund 100 Euro in Rechnung stellen, sagte der Sprecher. „Wir haben bei dem toten Hund keine Leine gefunden, also liegt eine Verletzung der Aufsichtspflicht vor.“ Das Bußgeld der Stadt werde vermutlich um die 25 Euro betragen. Wieviel Geld die Deutsche Bahn von der Hundehalterin fordern will, ist noch offen. Eine Zahlungsaufforderung zur Erstattung der Kosten ist in solchen Fällen aber üblich.














