28.02.13

Asse

Atommüll soll schnellstmöglich geborgen werden

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Das Asse-Dilemma
  • Atommüll

    Im alten Bergwerk Asse im Kreis Wolfenbüttel lagern rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll.

  • Problem

    Sie sollen nach Möglichkeit geborgen werden, weil Wasser eindringt und die Atommüllfässer so undicht werden können. Doch inzwischen bezweifeln immer mehr Experten, dass eine Bergung der Fässer tatsächlich noch möglich ist.

  • Altmaier

    Umweltminister Peter Altmaier (CDU) will nun ein eigenes Asse-Gesetz vorlegen, damit die Bergung des Mülls in Gang kommt. Dazu sollen atomrechtliche Vorgaben aufgeweicht werden, auch Ausnahmen von der Strahlenschutzordnung sollen möglich sein. Die ebenfalls diskutierte Verfüllung des Lagers würde das Risiko mit sich bringen, dass der strahlende Müll über das Wasser in die Umwelt gedrückt wird.

  • Die Asse

    In dem um 1900 angelegten Salzbergwerk Asse wurde bis 1916 Kali, später Steinsalz gefördert. Die Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF) erwarb die Asse 1965, um ein Atommüll-Endlager und ein Forschungsbergwerk einzurichten. Die Asse war das weltweit erste unterirdische Lager für Atommüll.

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