23.02.13

Nordsee

Netzplan für die Offshore-Windenergie ist fertig

Bis 2030 seien zur Anbindung der Windparks 25 Konverterplattformen und rund 3880 Kilometer Seekabel erforderlich.

Foto: dpa
Windpark Baltic 1
Auf der Ostsee vor der Halbinsel Darß stehen Windräder des Offshore-Windparks "EnBW Baltic 1"

Hamburg. Der amtliche Rahmenplan für die Netzanbindung der Windparks in der Nordsee ist fertig. Der "Bundesfachplan Offshore Nordsee" konkretisiere und ergänze die maritime Raumordnung um die Planung der Stromnetze, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Freitag in Hamburg mit. Er gebe damit eine verbindliche Infrastruktur für die Stromnetze vor. Bis 2030 seien zur Anbindung der Windparks 25 Konverterplattformen und rund 3880 Kilometer Seekabel erforderlich. Der Festlegung der Kabeltrassen und Konverterstandorte sei eine umfassende strategische Umweltprüfung vorausgegangen.

"Damit legt das BSH in einem Rekordzeitraum von zehn Monaten die weltweit erste systematische Stromnetzplanung im Offshore-Bereich vor", sagte BSH-Präsidentin Monika Breuch-Moritz. "Die Kapazitäten in diesem Plan sind so festgelegt worden, dass die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung bis 2030 grundsätzlich erreicht werden können."

Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist ein Kernstück der Energiewende. Offiziell sollen bis 2020 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 10 Gigawatt und bis 2030 von 25 Gigawatt installiert werden. Die Netzanbindung ist bislang einer der Schwachpunkte der Offshore-Windenergie. Der Netzbetreiber Tennet hat wegen des hohen Investitionsbedarfs Schwierigkeiten, die Anbindung der Windparks vor der Küste sicherzustellen. Mehrere Projekte verzögern sich daher, bis die Investoren Sicherheit über die Rahmenbedingungen haben.

(dpa)
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