Mecklenburg-Vorpommern Neuschnee bremst Verkehr: 40 Unfälle mit vier Verletzten

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Besonders im Kreis Vorpommern-Greifswald machten glatte Fahrbahnen den Autofahrern zu schaffen. Ein Mensch wurde schwer verletzt.

Neubrandenburg/Anklam/Wismar. Neuschnee und überfrorene Nässe haben in der Nacht zum Mittwoch mehrere Auto- und Lkw-Fahrer im Nordosten ins Rutschen gebracht und zu leichten Verkehrsbehinderungen geführt. Landesweit meldete die Polizei bis zum Morgen mehr als 40 Unfälle, bei denen vier Menschen verletzt wurden. In den meisten Fällen rutschten Autos aber nur in Leitplanken, gegen Bäume oder in Gräben.

Besonders im Kreis Vorpommern-Greifswald machten glatte Fahrbahnen den Autofahrern zu schaffen, hieß es aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg. So stieß bei Weitenhagen ein Transporter frontal mit einem Auto zusammen. Dabei wurde ein Mensch schwer- und ein zweiter Insasse leicht verletzt. Größerer Sachschaden entstand, als am Morgen bei Sponholz nahe Neubrandenburg ein Lastwagen auf einer vielbefahrenen Kreuzung in einen Graben rutschte und geborgen werden musste. Die Kreuzung der Bundesstraßen 104 und 197, die auch zur Autobahn 20 führt, musste zeitweise gesperrt werden.

Im Westen des Landes kam es erst am frühen Morgen durch aufkommenden Schneefall zu mehreren Unfällen, allerdings ohne Verletzte. Dabei rutschte ein Auto auf der Autobahn 20 bei Wismar in einen Streifenwagen der Polizei. Betroffen war die Fahrtrichtung Rostock. Bei Schmollensee auf der Insel Usedom fuhr ein Autofahrer gegen eine Ampelanlage.