31.01.13

Computerpanne

Amtsgerichtsdirektor sollte Gefängnisarrest antreten

Ungewöhnliche Post sorgt für Verwirrung im Amtsgericht Winsen. Ein Richter bekam versehentlich eine Ladung zum zweiwöchigen Strafantritt.

Foto: Michelle Kossel
Richter Albert G. Paulisch (l.) wurde versehentlich aufgefordert, für zwei Wochen ins Gefängnis zu gehen
Richter Albert G. Paulisch (l.) wurde versehentlich aufgefordert, für zwei Wochen ins Gefängnis zu gehen

Winsen. Ungewöhnliche Post hat der Direktor des Amtsgerichts Winsen an der Luhe am Donnerstag erhalten. Richter Albert Paulisch bekam eine schriftliche Ladung zum zweiwöchigen Strafantritt am 4. Februar, wie ein Sprecherin des Gerichts am Donnerstag mitteilte. Ein falscher Klick im Computerprogramm der Jugendarrestanstalt Verden hatte den Brief statt an einen Verurteilten an das verfahrensbeteiligte Amtsgericht adressiert. "Er hat aber noch nicht gepackt", scherzte die Gerichtssprecherin.

Der Direktor habe in der Arrestanstalt angerufen, und mitgeteilt, dass er am Montag leider nicht erscheinen könnte. Er sei mit der Verurteilung anderer beschäftigt. Er hoffe, dann nicht in Handschellen aus einer Sitzung abgeführt zu werden, schrieb er scherzhaft.

(dapd)
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