28.11.12

Deponie Ihlenberg

Grüne fordern Schließung der Deponie Ihlenberg bis 2016

Auf der Deponie würden unterschiedlichste Sondermüllformen gelagert werden. Deponierung von Asbestmüll war vor einem Jahr verboten worden.

Foto: pa/dpa/dpa-ZB
Asbesttransporte weiter unklar
Grüne fordern eine Schließung der Deponie Ihlenberg in der Nähe von Schönberg (Nordwestmecklenburg) bis 2016

Schwerin/Ihlenberg . Die Grünen fordern die Schließung der Deponie Ihlenberg in Nordwestmecklenburg bis 2016. Die gebildeten Rücklagen sollten zur Rekultivierung des Geländes zwischen Schönberg und Lübeck genutzt werden, sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern, Jutta Gerkan, am Mittwoch in Schwerin. Bei Untersuchungen des Bodens und des Grundwassers Anfang der 1990er Jahre seien Gefahren für Umwelt und Gesundheit festgestellt worden. Die Deponie sollte bis 2005 geschlossen werden, sagte die Politikerin. "Doch heute arbeitet die Betreibergesellschaft an einer Erweiterung des Deponiebetriebes."

Trotz mehrfacher Appelle an die Landesregierung sei der Deponiebeirat seit drei Jahren nicht mehr einberufen worden. Zuständig sei das Wirtschaftsministerium. Das war am Mittwoch für eine Stellungnahme nicht mehr erreichbar. Dem Beirat gehören Vertreter der Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft (IAG), Vertreter von Bürgerinitiativen, Umweltverbänden, Behörden und Wissenschaftler an. Die Grünen wollen kommende Woche mit einem Antrag an den Landtag die sofortige Einberufung des Gremiums erwirken.

Gerkan warf dem Land vor, die Deponie noch immer aufgrund einer Genehmigung aus der DDR zu betreiben. Bis heute habe es keine Umweltverträglichkeitsprüfung, keine Öffentlichkeitsbeteiligung und kein Planfeststellungsverfahren gegeben. Seit Jahrzehnten würden auf der Deponie die unterschiedlichsten Sondermüllformen gelagert. Vor einem Jahr war die Deponie wegen beabsichtigter Asbestmülltransporte aus Niedersachsen in die Schlagzeilen geraten. Die Deponierung des Asbestmülls war nach Protesten von Anwohnern vom Land verboten worden.

dpa
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