Atomkraft Neu formierter Kernenergiebeirat hat Arbeit aufgenommen

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Damit der Beirat für die laufende Legislaturperiode legitimiert ist, musste er sich neu formieren. Neun der insgesamt 16 Mitglieder neu.

Schwerin. Der Kernenergiebeirat Mecklenburg-Vorpommerns hat nach der Berufung neuer Mitglieder seine Arbeit aufgenommen. Der Beirat musste sich neu konstituieren, damit er für die laufende Legislaturperiode legitimiert ist, wie das Innenministerium am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Die Aufgaben des Kernenergiebeirates, der die Landesregierung beraten und die Öffentlichkeit informieren soll, konzentrieren sich auf den Standort Lubmin, besonders auf die Sicherheit des Zwischenlagers Nord. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sagte, er nehme die Sorge von Bürgern sehr ernst, dieser Standort könnte zum Endlager werden. "Deshalb ist alles, was mit dem Ausstieg aus der Kernenergie und dem Standort Lubmin zu tun hat, Beratungsgegenstand des Beirates", sagte er.

Der Kernenergiebeirat hat 16 Mitglieder, neun gehören dem Gremium erstmals an. Vorsitzender ist der ehemalige Bundestagsabgeordnete Ulrich Adam (CDU), Stellvertreter der SPD-Landtagsabgeordnete Ralf Mucha.

Die nächsten Themen des Beirats sind nach Ministeriumsangaben der weitere Abbau der ehemaligen Kernkraftwerke Rheinsberg (Brandenburg) und Lubmin, die Endlagersuche sowie die Klagen der Energiewerke Nord GmbH gegen das Energie- und das Innenministerium.