Sie sind der Horror für Hobbygärtner: Die gefräßigen Schnecken fallen in Scharen über Pflanzen her. Hier gibt es Tipps gegen die Plage.

Spanische Wegschnecke

Bei der feucht-warmen Witterung besonders häufig in Gärten unterwegs ist die spanische Wegschnecke. Vermutlich ist die Art in den 70er Jahren mit Gemüsekisten aus Spanien und Portugal nach Deutschland gelangt. Das sehr resistente Weichtier frisst fast rund um die Uhr, macht sich über Salat, Gurken, Petersilie, Tomaten, Blumen her. Ihre natürlichen Feinde - Igel, Maulwurf, Dachs, Kröte, Ratte - lassen die Nacktschnecke dagegen oft links liegen: zu bitter, zäh und schleimig.
Foto: ddp

Engländer veranstalten mit den Kriechtieren Wettrennen, Franzosen verspeisen sie als Delikatesse. Wir Deutschen können den tierischen Vertretern der Langsamkeit grade nichts Freudiges abgewinnen. Denn der nasse Sommer beschert uns mal wieder eine wahre Schneckenplage. Und die Schneckenarten, die sich hierzulande scharenweise in Gärten, auf Wegen und Wiesen tummeln, sind weder Renner noch zart im Geschmack. Es sind schlicht gefräßige Schleimspurleger, meist noch dazu von der obdachlosen Sorte.

Vor allem die Nacktschnecken in allen Größen bringen die Gärtner schier zu Verzweiflung. Blätter, Stängel, Blüten, Samen, Früchte, nicht einmal Wurzeln sind vor ihrem maßlosen Appetit auf Grünzeug sicher. Weil selbst natürliche Fressfeinde wie Igel und Kröten die vielen Vertreter dieser Art verschmähen, muss der Mensch selbst Hand anlegen, um der Plage Herr zu werden.

 

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Schneckenplage im Garten