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Umwelt

Klimawandel immer schneller - Hamburg kostet er 25,7 Milliarden

Alarmiert haben Klimaforscher auf das Zerbersten von rund 500 Quadratkilometer Eis an der südwestlichen antarktischen Halbinsel reagiert. Die Fläche entspricht etwa zwei Dritteln der Größe Hamburgs. Beunruhigend sei, "dass dieses Ereignis ein Hinweis darauf ist, dass der Klimawandel in der Antarktis nicht nur stattfindet, sondern dass er schneller als erwartet abläuft", sagte Dr. Klaus Grosfeld, Polarforscher am Alfred-Wegener-Institut. Besorgt äußerte sich auch der Vorsitzende des Weltklimarates (IPCC), Rajendra Pachauri. Auf Basis der Daten des IPCC stellte zudem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gestern in Hamburg eine neue Studie vor. Allein Hamburg wird der Klimawandel 25,7 Milliarden Euro kosten, wenn die Entwicklung ungebremst weitergeht, so Claudia Kemfert, Energieexpertin des DIW, auf dem "Extrem-Wetterkongress".


Video unter www.abendblatt.de/video-arktis

 

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