Eisbärenbaby soll Freitag Namen haben
Morgen soll das Nürnberger Eisbärenbaby endlich einen Namen bekommen. Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) berief gestern eine Jury ein, die über die Namensvergabe berät. Bisher sind rund 25 000 Namensvorschläge per E-Mail und Postkarte im Rathaus eingegangen. Die Internetseite der Stadt wurde binnen einer Woche 2,5 Millionen Mal aufgerufen. Das Eisbärenvideo rückte auf der Internetplattform YouTube Deutschland inzwischen unter die Top drei der meistgesehenen Videos.
Unterdessen hat die Tierrechtsorganisation PETA dem Nürnberger Tiergarten "fahrlässige Tierquälerei" vorgeworfen. Die Verantwortlichen hätten falsch gehandelt, als sich Eisbärin Vera mit ihrem Jungtier in einer kritischen Phase befunden habe, sagte PETA-Sprecher Frank Albrecht. Der Zoo habe die Presse zu früh informiert, das Gehege nicht rechtzeitig abgesperrt und damit eine Störung der Tiere provoziert. Albrecht will "extreme stereotype Verhaltensstörungen" beim Muttertier beobachtet haben. "Die Tiere drücken die Enge in Gefangenschaft durch ihr Verhalten aus."



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